Mit Jetzt-erst-recht-Einstellung nach Wolfenbüttel Nach ungültigem Sieg: Junior Panthers kämpfen um Playoff-Viertelfinale

Von Christoph Schillingmann

Streckt sich: Kira Wietheuper (am Ball) von den Junior Panthers. Foto: Moritz FrankenbergStreckt sich: Kira Wietheuper (am Ball) von den Junior Panthers. Foto: Moritz Frankenberg

Wolfenbüttel. Die U-18-Basketballerinnen des Osnabrücker SC treten am Samstag, 24. Februar 2018, um 12 Uhr im Rückspiel des Playoff-Achtelfinale auswärts gegen die Girls Baskets Braunschweig/Wolfenbüttel an. Das Hinspiel endete am vergangenen Sonntag in Osnabrück 57:57.

Eigentlich hatten die Junior Panthers die Girls Baskets in der Verlängerung mit 74:65 besiegt. Allerdings zählte das Ergebnis nicht, weil in den offiziellen Regeln für Duelle im Hinspiel- und Rückspielmodus steht, dass keine Verlängerung gespielt wird, wenn es am Ende des ersten Spiels unentschieden steht. „Die Mannschaft hat das ganz gut aufgenommen“, sagt U-18-Trainerin Constanze Wegner. „Klar waren die Spielerinnen enttäuscht, weil sie das Spiel eigentlich gewonnen haben. Aber sie haben im Training alles gegeben.“

(Weiterlesen: Verlängerung ungültig: Sieg der Junior zählt nicht)

Viel Zeit zwischen den beiden Playoff-Partien hatten die Junior Panthers zwar nicht, aber dennoch waren sie fleißig, um die leichten Fehler aus dem Hinspiel abzustellen. „Wir haben uns das unter der Woche angeschaut“, sagt Wegner. Ein Schlüssel zum Erfolg könnte sein, Nina Rosemeyer aus dem Spiel. Die 16-Jährige erzielte im Hinspiel 27 Punkte. „Wir müssen sie aus dem Spiel“, sagt Wegner, die glaubt, dass die Tagesform über das Weiterkommen in das Playoff-Viertelfinale entscheiden werde.

„Wir haben uns immer schwer getan, dorthin zu fahren“, sagte die U-18-Trainer. Dennoch sieht Wegner keinen Nachteil, auch wenn ein Rückspiel „zu Hause schöner gewesen wäre. Wir wollen die letzten Zweifel ausräumen. Erst recht, weil uns die neun Punkte weggenommen wurden. Wir haben Wolfenbüttel eigentlich schon einmal geschlagen. Warum sollten wir das nicht noch einmal schaffen“, gibt sich U-18-Trainerin kämpferisch.