84:57-Sieg gegen Zweiten Spitzenreiter Girolive-Panthers zeigt Neuss Grenzen auf

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Drehte vor allem in der ersten Halbzeit auf: Panthers-Spielerin Jacinda Myers-Sanders (am Ball). Foto: Swaantje HehmannDrehte vor allem in der ersten Halbzeit auf: Panthers-Spielerin Jacinda Myers-Sanders (am Ball). Foto: Swaantje Hehmann

Osnabrück. Die Girolive-Panthers Osnabrück haben sich im Spitzenspiel der 2. Basketball-Bundesliga gegen TG Neuss Tigers behauptet. Die Mannschaft von Trainer Mario Zurkowski besiegte den Zweiten mit 84:57. Damit bauen die Panthers den Vorsprung an der Tabellenspitze auf zwei Punkte aus und gewinnen zudem den direkten Vergleich gegen Neuss.

Personelles: Bei den Panthers waren bis auf Emily Enochs (gebrochener Finger) und die Langzeitverletzte Kata Takács (Kreuzbandriss) alle Spielerinnen dabei. Auch Jenny Strozyk konnte nach überstandener Grippe spielen.

Erste Halbzeit: In vielen Spielen in dieser Saison hatten die Panthers gerade zu Spielbeginn Schwierigkeiten. Gegen Neuss war das aber nicht der Fall. Nach anfänglichem 0:4-Rückstand kamen die Panthers gut in die Partie und starteten einen 12:0-Lauf. Vor allem Dara Taylor und Ramona Tews setzten Jacinda Myers-Sanders eins ums andere Mal stark in Szene. Allerdings ließen die Osnabrückerinnen Neuss wieder herankommen, sodass sich ein Spiel auf Augenhöhe im ersten Viertel entwickelte, das die Gastgeber mit allerdings 20:22 verloren.

Im zweiten Viertel drehte das Zurkowski-Team die Partie. Dies gelang den Osnabrückerinnen vor allem durch zwei Dinge. Erstens machte Taylor nach Ballgewinn das Spiel immer wieder sehr schnell, womit nicht klar kam. Und zweitens traf Myers-Sanders vorne nahezu alles, die in Halbzeit eins 15 Punkte und sieben Rebounds erreichte. So erarbeiteten sich die Panthers in den letzten Minuten einen 43:33-Pausenvorsprung heraus.

Zweite Halbzeit: Die Osnabrückerinnen machten da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten und bauten den Vorsprung auf zwischenzeitlich 21 Punkte aus. Die Offensive der Gäste aus Neuss wirkte teilweise einfallslos. So warf Julia Duggan aus Mangel an Anspielmöglichkeiten auf den Korb und verwarf - Tonia Dölle schnappte sich den Rebound. Mit 66:47 ging es ins letzte Viertel.

Im letzten Spielabschnitt ließen die Panthers nichts mehr anbrennen - im Gegenteil: Die Osnabrückerinnen erhöhten nochmal und feierten einen 84:57-Sieg.

Fazit: Die Panthers zeigten den Tigers aus Neuss vor heimischer Kulisse ihre Grenzen auf. Vor allem in den Minuten vor der Pause und im dritten Viertel legte der Tabellenführer das Fundament für den Erfolg. Myers-Sanders erreichte im letzten Viertel mit insgesamt 25 Punkten und 13 Rebounds ein Double-double und zeigte neben Taylor eine starke Leistung.

Der nächste Gegner: Das nächste Spiel bestreiten die Panthers am Samstag, 24. Februar 2018, um 16 Uhr auswärts gegen Wolfpack Wolfenbüttel.


Panthers: T. Dölle 8 Punkte, Eichmeyer 3, Gustafsson, Iiskola 6, Knopp 9/1 Dreier, Milosev 5, Myers-Sanders 25, Strozyk 6, Taylor 14/1, Tews 8.

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