„Alle Kräfte reingeworfen“ Bad Laers Volleyballerinnen siegen 3:0 in Schwerin

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Über den fünften Saisonsieg durfte sich Trainerin Danuta Brinkmann mit den Zweitligavolleyballerinnen des SV Bad Laer freuen. Foto: Moritz FrankenbergÜber den fünften Saisonsieg durfte sich Trainerin Danuta Brinkmann mit den Zweitligavolleyballerinnen des SV Bad Laer freuen. Foto: Moritz Frankenberg

Schwerin/Bad Laer. Die Zweitligavolleyballerinnen des SV Bad Laer haben einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht. Der Aufsteiger gewann am Sonntag im zweiten Spiel des Doppelspieltags beim VCO Schwerin mit 3:0 (25:20, 25:16, 25:20) und hat bei einem Spiel mehr fünf Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. „Wir wollten unbedingt den Sieg und haben alle Kräfte reingeworfen“, freute sich Danuta Brinkmann.

Mit dem fünften Saisonerfolg endete eine Serie von sechs Niederlagen. Fast exakt so schnell, wie Bad Laer am Samstag in Stralsund verloren hatte (68 Minuten), so schnell gelang der Sieg in Schwerin. Nach 69 Minuten war die Partie beendet. „Es war auch ein ganz anderer Gegner“, sagte Brinkmann. Das junge Schweriner Team, das als Stützpunktmannschaft noch ohne einen Sieg am Tabellenende steht, aber von der Abstiegsregelung befreit ist, habe viele Fehler gemacht, räumte die SVB-Trainerin ein. Ein Selbstläufer war die Partie nicht – immerhin mussten die Gäste wie am Vortag grippegeschwächt unter anderem auf Kapitänin Franziska Bentrup verzichten und hatten nur neun Spielerinnen im Kader.

„Am Ende fragt ja keiner danach“

„Es war ein kämpferisches Spiel, das für die Zuschauer nicht so schön anzusehen war“, räumte Brinkmann ein, „aber am Ende fragt ja keiner danach – 3:0 ist 3:0“. Bei der Erfüllung der Pflichtaufgabe leistete sich Bad Laer keine gravierenden Aussetzer, machte schon beim Aufschlag Druck, gewann die ersten beiden Sätze zügig und gestattete Schwerin erst im dritten Satz eine Aufholjagd. Eine entscheidende Wende gelang den Gastgebern jedoch nicht. In einer geschlossenen Mannschaft, die sich den Erfolg als Kollektiv verdiente, taten sich nur Alina Hellmich und Ersatzkapitänin Johanna Müller leicht hervor.

„Alles in der eigenen Hand“

Noch fünf Partien stehen für Bad Laer an, darunter auch die Heimspiele gegen die direkten Konkurrenten Gladbeck und Essen im Kampf um den Klassenerhalt. Bei einem Spiel mehr als Essen hat Bad Laer fünf Punkte Vorsprung. „Wir haben alles in der eigenen Hand“, ist Brinkmann zuversichtlich.


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