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Bronze über 400 Meter Dammermann wird Dritter bei Deutscher Hallen-Meisterschaft

Von Christian Detloff und Johannes Kapitza

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Auf Rang drei und damit zur Bronzemedaille lief Fabian Dammermann bei der Hallen-DM in Dortmund, hier ein Foto aus dem Vorlauf am Samstag. Foto: Ralf GörlitzAuf Rang drei und damit zur Bronzemedaille lief Fabian Dammermann bei der Hallen-DM in Dortmund, hier ein Foto aus dem Vorlauf am Samstag. Foto: Ralf Görlitz

Dortmund/Osnabrück. Leichtathlet Fabian Dammermann von der LG Osnabrück hat bei der Deutschen Hallenmeisterschaft in Dortmund die Bronzemedaille über 400 Meter gewonnen.

Dammermann hatte sich am Samstag mit der viertschnellsten Vorlaufzeit einen Platz im A-Finale gesichert. „Ich erwarte ein enges Finale“, hatte der Osnabrücker gesagt. Im Medaillenrennen am Sonntag hatte Dammermann allerdings vorzeitig nichts mehr mit dem Meistertitel zu tun. In der zweiten Runde machten Thomas Schneider (Bayer Leverkusen) und Torben Junker (LG Olympia Dortmund) an der Spitze den Sieg unter sich aus. Schneider hatte in 47,8 Sekunden die Nase vorn, Junker wurde in 47,92 Sekunden Zweiter. Dammermann spielte auf den zweiten 200 Metern seine Stärke im Antritt aus, kam in 48,55 Sekunden ins Ziel und ließ damit Florian Weeke (48,67 Sekunden, DSHS Köln) hinter sich.

Dammermann: Bin super happy

„Ich bin super happy“, sagte Dammermann nach seinem Sprint zu Bronze. „Darauf habe ich zwei Jahre mit meinem Trainer hingearbeitet. Es ist total genial und super cool, dass es geklappt hat.“ Dabei war der 20-Jährige mit doppeltem Handicap gestartet. Zum einen musste er auf der Innenbahn laufen. „Das kostet etwa eine halbe Sekunde“, erklärte LGO-Trainer Anton Siemer. Zum anderen hatten leichtere Hüftbeschwerden in den vergangenen Tagen ihre Spuren hinterlassen. Am Samstag nach dem Vorlauf hatte sich Dammermann noch von einem Physiotherapeuten behandeln lassen müssen. „Beim Aufwärmen vor dem Finale hatte ich Schmerzen im Oberschenkel. Das hat mich etwas verunsichert, aber auf der Zielgeraden habe ich dann einfach alles reingehauen“, erklärte Dammermann.

„Größte Erfolg für Osnabrücker Leichtathleten in der Halle“

„Das ist ein sensationeller Erfolg – der größte, den Osnabrücker Leichtathleten jemals in der Halle geholt haben“, ordnete Trainer Siemer das Edelmetall seines Schützlings ein, der zwei Jahre zuvor den Deutschen Hallentitel der Jugend (U20) gefeiert hatte. „Von den Athleten, die vor zwei Jahren im Jugendfinale standen, war in diesem Jahr mit Fabian nur einer bei den Männern dabei, und der holt auch noch eine Medaille“, jubelte Siemer und hatte auf die Frage, ob Bronze noch am Abend gefeiert wird, nur eine knappe, aber eindeutige Antwort: „Ja!“

„Spätestens im Training wird gefeiert“

„Ich lasse das mal spontan auf mich zukommen, aber spätestens im Training wird in der kommenden Woche auch ein bisschen gefeiert“, hatte Dammermann direkt nach seinem Medaillengewinn noch keine konkreten Pläne. „Ich werde den Abend auf jeden Fall genießen, es nächste Woche ruhig angehen lassen und meine Beschwerden auskurieren“, sagte der 20-Jährige, der sich nach dem Höhepunkt der Hallensaison in den kommenden Wochen und Monaten auf die Freiluftsaison vorbereitet.


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