Heute in Schwerin ist Sieg Pflicht Bad Laerer Volleyballerinnen in Stralsund chancenlos – 0:3

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Heute gilt es für die Zweitliga-Volleyballerinnen des SV Bad Laer im Duell beim Schlusslicht VCO Schwerin. Archivfoto: Moritz FrankenbergHeute gilt es für die Zweitliga-Volleyballerinnen des SV Bad Laer im Duell beim Schlusslicht VCO Schwerin. Archivfoto: Moritz Frankenberg

det Bad Laer/Stralsund. Nicht unerwartet chancenlos waren die Zweitliga-Volleyballerinnen des SV Bad Laer im ersten Teil des Doppelspieltags bei der 0:3-Niederlage (13:25, 24:26, 15:25) am Samstagnachmittag als Gast der somit auf Platz zwei vorgerückten Stralsunder Wildcats. Am heutigen Sonntag (16 Uhr) steigt beim Schlusslicht VCO Schwerin das vergleichsweise wichtigere Spiel für die Mannschaft von Trainerin Danuta Brinkmann.

Bei der sechsten Niederlage in Serie – drei Partien endeten mit 0:3 und drei mit 2:3 – war erneut ein Team der Top fünf für den allerdings auch grippegeschwächten und ohne Kapitänin Franziska Bentrup angetreten Aufsteiger eine Nummer zu groß. Stralsund, das im Heimspiel zuvor Spitzenreiter DSHS Snowtrex Köln mit 3:0 in die Schranken gewiesen hatte, beherrschte die Bad Laererinnen in den Sätzen eins und drei klar. „Ehe wir im Spiel angekommen waren, lagen wir auch schon mit 0:1 nach Sätzen hinten“, sagt Brinkmann: Vor einer großen Kulisse – 490 Zuschauer waren in die Diesterwegsporthalle geströmt – hatten die Stralsunderinnen die bessere Körpersprache, die größere Aggressivität und den kraftvolleren Angriff.

„Im zweiten Satz war unsere Leistung gut. Eigentlich hätten wir diesen auch gewinnen müssen“, sagt Brinkmann. Doch mit der größeren Erfahrung hatten auch in diesem Abschnitt die Gastgeberinnen die Nase mit 26:24 vorne.

Nach einer zehnminütigen Pause fand Bad Laer im Schlusssatz nicht in den guten Rhythmus zurück. Stralsund war im Block stärker, Bad Laer beging zu viele Annahmefehler. „Leider hatten wir personell nicht die nötigen Alternativen für solch einen starken Gegner“, so Brinkmann: „In Bestbesetzung und starker Verfassung hätten wir hier etwas mitnehmen können.“

Als stärkste Gästeakteurin wurde nach den 68 Spielminuten laut Brinkmann zurecht Außenangreiferin Johanna Müller ausgezeichnet. Am heutigen Sonntag muss, so die Trainerin im Kampf um den Klassenerhalt unbedingt ein Sieg her. „Schwerin und zuhause gegen unsere direkten Konkurrenten Gladbeck und Essen – das sind die für uns entscheidenden Spiele“, betont Brinkmann.


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