Training an der frischen Luft BSC Osnabrück forciert Planungen für Outdoor-Fitnessbereich

Von Christoph Schillingmann

Ortsbegehung: Auf der Fläche am Haseuferweg soll der Outdoor-Fitnessbereich entstehen. Foto: Christoph Aulenbrock/Bahama-Sports GmbHOrtsbegehung: Auf der Fläche am Haseuferweg soll der Outdoor-Fitnessbereich entstehen. Foto: Christoph Aulenbrock/Bahama-Sports GmbH

Osnabrück. Der Breitensportclub (BSC) in Osnabrück möchte einen Outdoor-Fitnessbereich auf einem brachliegenden Grünstreifen am durch die Stadt neu sanierten Radweg „Haseuferweg“ in Lüstringen errichten. Nun hat der Verein seine Planungen forciert.

Im Frühjahr 2016 war der Verein auf das kommunale Präventionsprojekt „Fitness Locations“ der Barmer in Kooperation mit dem Deutschen Turner-Bund (DTB) gestoßen. „Es war naheliegend, das Projekt gemeinsam zu machen und es auf eine breitere Basis zu stellen“, sagt Hans-Dieter Gawrych vom BSC-Vorstand.

Funktionelles Training

DTB-Projektleiter Vitalij Mihailoff stellte das Konzept für die Fitnessanlage möglichen Unterstützern und Befürwortern vor. Dieser könnte aus einer Hangelleiter, zwei Klimmzugstangen, einer Sprossenwand, zwei Schrägbänken, einem dreistufigen Parallelbarren und einer dreistufigen Springplattform mit Fußbügel bestehen und auf einer etwa 120 Quadratmeter großen Grundfläche mit Fallschutz stehen. Zudem ist auf dem niederschwellig und kostenlos nutzbaren „Fitness-Hotspot“ angeleitetes Training möglich. „Bei diesem Trainingsangebot sind die Leute sich nicht selbst überlassen“, sagt Gawrych. Darüber hinaus werde mit funktionellem Training ein Trend aufgegriffen.

„Es ist sicherlich eine Chance für Osnabrück, sich zu profilieren“, findet der 52-Jährige. Zudem sei die Grünfläche „ein optimaler Standort, weil es eine Verbindung zu einem großen Verein gibt“, spricht Gawrych von einem möglichen Pilotprojekt für die Stadt.

Um die Fitnessanlage zu realisieren, müssen aber noch einige Dinge geklärt werden. „Wir müssen die Kosten ermitteln und die Finanzierung sichern, das ist ein wichtiger Schritt““, sagte Gawrych, der das Projekt als Investition in die Zukunft sieht. Zudem müsse die Politik bereit sein, das Projekt zu unterstützen und die Fläche zur Verfügung zu stellen, weil sie der Stadt gehöre.