„Gemeinsam stärker aufgestellt“ OSC und OTB wollen im Basketball enger zusammenarbeiten

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Gemeinsam am Ball: Der OSC, links Geschäftsführer Hendrik Witte, und der OTB, rechts Vorsitzender Matthias Strauß, wollen im Basketball stärker kooperieren. Foto: Swaantje HehmannGemeinsam am Ball: Der OSC, links Geschäftsführer Hendrik Witte, und der OTB, rechts Vorsitzender Matthias Strauß, wollen im Basketball stärker kooperieren. Foto: Swaantje Hehmann

Osnabrück. Sportliche Zusammenarbeit statt nachbarschaftliche Konkurrenz: Der Osnabrücker Sportclub und der Osnabrücker Turnerbund haben sich auf eine engere Kooperation im Basketball verständigt. „Wir sind gemeinsam stärker aufgestellt als jeder für sich alleine“, sagt Stefan Eggers, Basketballkoordinator des OSC.

Eine Doppelspielberechtigung, die sieben Zweitligaspielerinnen der OTB Titans den Einsatz in der OSC-Reserve in der 1. Regionalliga erlaubt, war Anfang des Jahres der erste Schritt aufeinander zu. Am kommenden Samstag wird die Kooperation auch räumlich sichtbar. Das Regionalligaspiel des OSC wurde vom Nachmittag auf den Abend (19.30 Uhr) verlegt und findet nun im Anschluss an das Zweitligaspiel der Titans (17 Uhr) in der Halle des OTB statt.

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Dadurch können möglichst viele Spielerinnen zum Doppeleinsatz kommen. Dabei hat OTB-Trainer James Hannah das letzte Wort, welche seiner Spielerinnen auch noch im zweiten Spiel auflaufen. Für die zweite Mannschaft des OSC ist es eine wegweisende Partie: Mit einem Sieg gegen den SC Weende Göttingen würde der OSC einen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. „Es kann in Osnabrück eine Drittligamannschaft geben. Erst recht, wenn man zusammenarbeitet und nicht nur in den Vereinsfarben denkt“, freut sich OSC-Geschäftsführer Hendrik Witte über die Unterstützung des OTB.

Strauß: Noch ein paar Gespräche führen

Jenseits dieser kurzfristigen Maßnahme im Frauenbasketball wollen die Vereine auch grundlegend mehr zusammenarbeiten. Die genaue Ausgestaltung muss noch ausgehandelt werden. „Wir sind noch nicht so weit, dass wir ein festes Modell haben. Wir müssen noch ein paar Gespräche führen“, sagt OTB-Vorsitzender Matthias Strauß. Es gebe aber zumindest ein grundsätzliches Bekenntnis beider Clubs zur Kooperation, sagt Eggers, „das müssen wir jetzt mit Leben füllen“.

Gemeinsames Basketballcamp in den Osterferien

Ein Fokus soll auf der Nachwuchsarbeit liegen. „Wenn der eine nur sieben Spieler beim Training hat, und der andere hat auch nur sieben Spieler, macht es vielleicht Sinn, daraus eine Mannschaft mit 14 Spielern zu machen“, sagt Eggers. Dabei sei aber nicht geplant, dass sich ein Verein komplett aus einem Feld (männlich/weiblich) zurückzieht.

Schon im März wollen beide Clubs den nächsten Schritt gehen: Vom 18. bis 20. März können Jungen und Mädchen der Jahrgänge 2004 bis 2008 an einem Basketballcamp teilnehmen, das der OSC und der OTB gemeinsam organisieren. „Für den Leistungsbasketball müssen wir auf Dauer die Basis erweitern“, sagt Strauß. Da könne es hilfreich sein, Ressourcen zu bündeln.


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