Nun neun Zähler vor der Abstiegszone Sportfreunde Lotte: „Weiter zum Punkten verdammt“

Von Christian Detloff

Zufrieden, aber weiter fordernd: Lottes Trainer Andreas Golombek (links) und Co-Trainer Joseph Laumann. Foto: Manfred MrugallaZufrieden, aber weiter fordernd: Lottes Trainer Andreas Golombek (links) und Co-Trainer Joseph Laumann. Foto: Manfred Mrugalla

Osnabrück. Weil von den letzten Vier der Tabelle nur der Chemnitzer FC (1:0 über Jena) am Wochenende punktete, baute Fußball-Drittligist Sportfreunde Lotte mit dem sicheren 2:0 über den VfR Aalen den Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang auf neun Punkte aus.

„Keine unangenehme, aber auch keine ganz angenehme Situation“, sagt Lottes-Co-Trainer Joe Laumann. „Solange wir noch keine 44 Punkte zusammen haben, sehen wir uns weiter zum Erfolg verdammt“, betont Laumann: „Wir wollen die nötigen Zähler so früh wie möglich zusammen haben. Positiv ist dabei, dass wir in Ruhe arbeiten können und nicht auf die anderen Mannschaften zu gucken brauchen.“

Seitdem Trainer Andreas Golombek und Laumann in Lotte im Amt sind, läuft es gerade in den Spielen vor heimischer Kulisse erfolgreicher als zuvor. Mit zuletzt jeweils zwei Siegen und zwei Unentschieden besitzt SFL endlich wieder eine positive Heimbilanz. „Und gegen Meppen und Münster hatten wir auch Chancen zu gewinnen“, erinnert sich der Co-Trainer.

Gegen das Quartett unten in der Tabelle (VfL Osnabrück, Chemnitzer FC, U23 Werder Bremen, Rot-Weiß Erfurt) treten die Sportfreunde in der übrigen Rückrunde jeweils noch zuhause an. „Aber nicht nur deshalb gilt: Wir haben alles in eigener Hand. Wir wollen jedes Spiel gewinnen – nicht nur gegen die Mannschaften unter uns“, sagt Laumann.

Für einige Zuschauer überraschend saß der genesene Mittelfeldspieler André Dej 90 Minuten auf der Bank. „Wir hätten André bringen können. Doch er und andere müssen weiter Gas geben, denn die anderen machen es derzeit gut. Wir nach dem einen schlechten Auftritt in Paderborn ganz bewusst nicht viel geändert“, so Laumann: „Obwohl die 2 Reihe, unter anderem Marco Hober, schon stark Druck macht.“