Auch Pütz überzeugt in Luxemburg Hallen-Bestzeiten für Dammermann und Stuckenberg

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Starke Leistung: Fabian Dammermann (links). Foto: Anton Siemer/LGOStarke Leistung: Fabian Dammermann (links). Foto: Anton Siemer/LGO

det Luxemburg. Starke Leistungen riefen die drei Leichtathleten dieser Region ab, die am Samstag am Indoor-Meeting in Luxemburg teilgenommen haben.

Allen voran Fabian Dammermann von der LG Osnabrück. Als Sieger des zweiten Laufes verbesserte der 21-Jährige seine bisherige Hallenbestzeit über 400 Meter – aufgestellt vor einem Jahr an gleicher Stelle – von 48,03 deutlich auf 47,56 Sekunden. „Fabian hat von Beginn an klasse gepowert. Es war von Anfang bis Ende ein runder Lauf“, lobt Trainer Anton Siemer seinen Schützling, der in Luxemburg Gesamtzweiter über 400 Meter wurde. „Fabian hat mit diesem Lauf gleich zu Beginn der heißen Phase der Hallensaison ein Zeichen gesetzt und ist erstmals richtig in den Fokus der Leichtathletikexperten gerückt. Das Wort Überraschung ist mehr als gerechtfertigt“, freut sich Siemer.

Damit ist Dammermann knapp zwei Wochen vor der Deutschen Hallenmeisterschaft in Dortmund drittschnellster Deutscher dieses Jahres hinter Marvin Schlegel (47,40) und Thomas Schneider (47,43). Florian Weeke, einer der Konkurrenten Dammermanns im Kampf um einen Platz im Nationalteam, war indes in Luxemburg mehr als eine halbe Sekunde langsamer.

Im selben Lauf wie Dammermann startete sein Vereinskamerad Finn Stuckenberg. Der 17-Jährige lief erstmals unter dem Hallendach in 49,71 Sekunden unter 50 Sekunden und unterbot die Norm für die U-20-DM (50,20) klar. Nur sechs 400-Meter-Läufer seiner Altersklasse waren in diesem Jahr bislang noch schneller. „.Für uns ist es eine tolle Bestätigung, dass unser 400-Meter-Team derzeit mitführend in Deutschland ist und wir ungeachtet aller Zentralisierungsdebatten auf dem richtigen Weg sind“, so Siemer.

Zufrieden war auch Josh Pütz vom Osnabrücker TB. Der Luxemburger, der über 800 Meter im Nationaltrikot startete, drehte nach einem eher gemächlichen Start noch gehörig auf und wurde in guten 1:52,80 Minuten Fünfter – auch für ihn eine neuen Hallenbestzeit und das Ticket zu den Deutschen Meisterschaften in Dortmund.


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