Am Ende ging die Puste aus SV Bad Laer unterliegt mit kleinem Kader 2:3 in Berlin

Zufrieden mit dem Auftritt des Teams: Das Trainerduo Danuta Brinkmann und Frank Hörster. Foto: Swaantje HehmannZufrieden mit dem Auftritt des Teams: Das Trainerduo Danuta Brinkmann und Frank Hörster. Foto: Swaantje Hehmann

det Bad Laer. „Zunächst waren wir geknickt, einmal mehr den Tiebreak verloren zu haben“, sagt Franziska Bentrup als Kapitänin des SV Bad Laer nach der 2:3-Niederlage (25:23, 25:27, 20:25, 25:13, 15:6) beim favorisierten BBSC Berlin. Am Tag danach fühlte sich die Ausbeute von einem Zähler allerdings schon wesentlich besser an.

„Dafür, dass wir nur zu acht spielen konnten und eine ganz schwache Trainingswoche hinter uns hatten, können wir über den den Punkt schon auch froh sein“, so Bentrup.

Fünf Akteure hatten unter der Woche aufgrund von Krankheit, Studium oder Urlaub gefehlt. Drei der acht Spielerinnen, die in Berlin dabei sein konnten, waren noch angeschlagen. Doch davon war in den ersten drei Sätzen wenig zu spüren. Die Bad Laererinnen starteten gut, lagen mit Unterstützung der lautstarlen 15 mitgereitse Fans Mitte des ersten Satzes klar vorne. „Doch dann kam unser typisches Auf und Ab. Wir waren dann vorübergehend nicht mehr mutig genug im Angriff und haben zu viele Eigenfehler produziert“, so Bentrup, deren Team den ersten Durchgang noch mit 23:25 verlor.

Mit 8:14 lagen die Gäste im zweiten Durchgang hinten, den sie mit einer Energieleistung und einem konsequent schnellen Spiel über die Mitte noch drehten. Spielmacherin Michelle Bollien brachte ein ums andere Mal die erneut herausragende Mittelblockerin Laura Seete mit verschiedenen Varianten gut in Position. Johanna Müller verwandelte schließlich zum 27:25-Satzausgleich.

Auch den Beginn des dritten Abschnitts verschliefen die Gäste, die aber – vor allem durch Seete, aber auch durch Müller, Sara Szmuk und Alina Hellmich – ausglichen (11:11) und mit dem 25:20 mit 2:1-Sätzen in Führung gingen. „Unsere größten Stärken – der unbändige Wille, der große Kampf- und super Teamgeist – haben wir einmal mehr voll eingebracht. Auch wenn wir zum dritten Mal in Folge den Tiebreak verloren haben, so haben wir doch immerhin einen Punkt geholt“, betont Bentrup.

Im vierten und fünften Satz fehlte Bad Laer die letzte Kraft und Konzentration. Die Berlinerinnen fanden vor allem mit langen Diagonal- und Linienschlägen nun immer wieder Lücken. „Es war klar, dass wir mit dem kleinen Kader an unsere Grenzen gehen mussten, um einen Punkt zu holen: Und das haben wir geschafft“, lobte Trainerin Danuta Brinkmann: „Ein Stück weit fehlt noch die Cleverness. Insgesamt sind wir aber zufrieden.“