Seete und Co. wollen Punkt in Berlin SV Bad Laer: „Nicht favorisiert, aber dennoch ambitioniert“

Von Christian Detloff

Bestens gelaunt: Laura Seete (links). Foto: HehmannBestens gelaunt: Laura Seete (links). Foto: Hehmann

Bad Laer. Eine harte, aber nicht unknackbare Nuss wartet auf die Zweitliga-Volleyballerinnen des SV Bad Laer beim Eintagestrip an diesem Samstag in die Bundeshauptstadt im Aufsteigerduell ab 19 Uhr beim BBSC Berlin.

„Favorisiert sind wir sicher nicht“, sagt Mittelblockerin Laura Seete: „Aber wir haben die Hoffnung und auch die Ambition, ein gutes Spiel hinzulegen und etwas Zählbares mitzunehmen. Im Kampf um den Klassenerhalt zählt für uns schließlich jeder Punkt.“

Bereits fünfmal in dieser Saison erbeutete der Aufsteiger einen Zähler. In sechs Tiebreak-Spielen zogen die Bad Laererinnen fünfmal im Schlussabschnitt den kürzeren. Zumeist knapp wie beim 13:15 im Tiebreak des Hinspiels. Auch in den letzten beiden Spielen kassierte das Team von Trainerin Danuta Brinkmann im fünften Satz eine möglichst knappe Niederlage: 16:18 endete der Tiebrak bei den Skurios Volleys Borken, 17:19 zuletzt gegen das Volleyball-Team Hamburg. „Das zieht sich leider durch unsere Saison“, bedauert Seete: „Da kommt ein Mix aus Nervosität, mangelnde Erfahrung, aber auch Pech zusammen. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir es im nächsten Tiebreak noch besser hinbekommen.“

Seete spielt seit Wochen auffällig stark auf. „Warum das so ist, weiß ich aber auch nicht“, sagt sie – und lacht. Die Unruhe, die durch das Hin und Her bei der mittlerweile nach Borken gewechselten Außenangreiferin Anika Brinkmann in Team und Umfeld aufgekommen war, sei Vergangenheit, so Seete: „Das war nur kurzzeitig so.“

Auch ohne Anika Brinkmann habe die Mannschaft gute Spiele hingelernt – wie beim 3:2 über SCU Emlichheim, als Brinkmann erstmals gefehlt hatte, ehe sie beim 0:3 gegen den VfL Oythe letztmalig mitspielte. „Wir sind über Außen mit Franziska Bentrup, Johanna Müller, Sara Szmuk und Franziska Stricker immer noch gut und flexibel genug besetzt. Wir werden den Abgang von Anika kompensieren“, sagt die 22-Jährige, die sich freut, dass Alina Hellmich nach ihrem USA-Urlaub wieder dabei ist. „Alina ist wichtig für uns – auch wenn Sara Szmuk sie zuletzt wirklich stark vertreten hat.“