Die Köpfe sind weiter oben OTB Titans gewarnt vor aufstrebendem Gast aus Recklinghausen

Von Ansgar Maßbaum

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Viel richtig gemacht im Derby: Die Titans sollen wieder so bissig verteidigen wie Xylina McDaniel (hinten) und N’Dea Bryant (rechts) in dieser Szene gegen Mikaela Gustafsson. Foto: Michael GründelViel richtig gemacht im Derby: Die Titans sollen wieder so bissig verteidigen wie Xylina McDaniel (hinten) und N’Dea Bryant (rechts) in dieser Szene gegen Mikaela Gustafsson. Foto: Michael Gründel

Osnabrück. Die Titans des Osnabrücker TB wollen nach der Niederlage im Stadtderby die richtige Reaktion zeigen und gegen Citybasket Recklinghausen den siebten Sieg in der 2. Basketball-Bundesliga einfahren. Am Samstag (17 Uhr, OTB-Halle) kommt Citybasket Recklinghausen. Die Gäste stemmen sich energisch gegen den Abstieg.

Nein, mentale Aufbauarbeit musste Trainer James Hannah bei den Zweitliga-Basketballerinnen des Osnabrücker TB nach der knappen Pleite im Derby gegen die Girolive-Panthers (62:63) nicht leisten. Auch wenn es schon die dritte Niederlage mit nur einem Punkt in letzter Sekunde in dieser Spielzeit war, behalten die Titans die Köpfe oben. Im Heimspiel an diesem Samstag (17 Uhr, OTB-Halle) wollen sie gegen Citybasket Recklinghausen die richtige Reaktion zeigen, und die heißt: Gewinnen.

Hannah: Haben gesehen, wie gut wir spielen können

„Wir hatten die Hand am Sieg und sind natürlich noch ein bisschen enttäuscht. Meine Spielerinnen haben aber gesehen und registriert, wie gut sie Basketball spielen können. Deshalb gehen wir mit offenem Visier in die Heimpartie gegen Recklinghausen“, sagt Hannah selbstbewusst.

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Recklinghausen ist im Aufwärtstrend

Allerdings stemmt sich der Gegner aus dem Ruhrgebiet heftig gegen den drohenden Abstieg. Nach neun Niederlagen in Serie zum Saisonbeginn gewann Citybasket zuletzt dreimal in Folge. Nach den Bergischen Löwen und BBZ Opladen bezwangen sie im ersten Spiel des Jahres auch Grünberg (70:64) und verließen den letzten Tabellenplatz. Die Gäste werden vor allem ein Auge auf Topscorerin N’Dea Bryant haben. „Wir haben zwei, drei Ideen gegen sie und werden mal schauen, was am besten funktioniert“, kündigte Recklinghausens Trainer Peer Reckinger an.

Neue Spielerinnen sorgen für Aufschwung

„Wir sind gewarnt“, sagt Hannah, „das Rückspiel ist nicht mehr mit dem Hinspiel zu vergleichen, das wir mit 79:44 gewonnen haben.“ Seitdem hat sich Recklinghausen stabilisiert. Die frühere Panthers-Spielerin Britta Worms, Aufbauspielerin Kiana Robertson aus den USA und die zu Rückrundenbeginn verpflichtete Flügelspielerin Chantal Neuwald scheinen eingeschlagen zu haben.

„Wir haben schon gegen die Panthers eine Menge richtig gemacht“

„Recklinghausen trifft gut von außen. Aber nicht nur darauf müssen wir achtgeben, sondern das gesamte Team darf nicht zur Entfaltung kommen“, fordert Hannah. „Wir haben schon gegen die Panthers eine Menge richtig gemacht und müssen unser Spiel genauso aggressiv und konsequent auch gegen die Baskets fortsetzen. Diese Woche haben wir vermehrt an der Kommunikation in der Verteidigung gearbeitet.“ Um die Playoffplätze nicht aus den Augen zu verlieren, wäre ein Erfolg wichtig. Bei den Titans sind alle Spielerinnen an Bord, und was noch wichtiger scheint: Das Selbstbewusstsein ist da, die Köpfe sind oben.


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