Samstag gegen Oythe dabei Anika Brinkmann: Verbleib in Bad Laer ist wieder möglich

Bleibt womöglich: Anika Brinkmann (r.). Foto: HehmannBleibt womöglich: Anika Brinkmann (r.). Foto: Hehmann

Bad Laer. Hohe Wellen schlug am vergangenen Wochenende die Meldung, dass Anika Brinkmann den Volleyball-Zweitligisten SV Bad Laer nach einer Halbserie wieder verlässt. Möglicherweise bleibt die stärkste Akteurin des Teams dem Aufsteiger nun aber doch erhalten. Am Samstag (20 Uhr) zu Hause gegen den VfL Oythe ist sie jedenfalls dabei.

Vor dem Heimsieg zuletzt über SCU Emlichheim hatte Trainerin Danuta Brinkmann, die Mutter von Anika, dem Team mitgeteilt, dass ihre Tochter wieder höherklassig spielen will. Der Agent der 31-Jährigen prüft das Interesse aus der 1. Liga in Griechenland und Spanien.

Anika Brinkmann war gegen Emlichheim nicht dabei. Der SV Bad Laer hat daraufhin seine Anstrengungen erhöht, die wichtige Leistungsträgerin zum Bleiben zu bewegen. „Wir hoffen, dass Anika uns diese Saison erhalten bleibt. Die Gespräche mit ihr sind harmonisch und konstruktiv verlaufen“, sagt Abteilungsleiter Stefan Bertelsmann. Bis Ende Januar muss die endgültige Entscheidung fallen, dann endet die Wechselfrist.

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Danuta Brinkmann will sich frühestens nach dem Heimspiel gegen Oythe zum Stand der Dinge äußern. Sie und ihre Tochter waren einst auch beim VfL Oythe aktiv. Nun kommt es zum dritten Wiedersehen mit ihrem Ex-Club. Beim Saisonauftakt (0:3) hatte der Aufsteiger noch zu großen Respekt. Im Endspiel des Nordwest-Pokals im Oktober siegte überraschend Bad Laer mit 2:1.

„Oythe hat ein groß gewachsenes, athletisches Team, das sich im Oktober noch mal verstärkt hat. Bei uns muss fast alles passen, um zu gewinnen. Wir sind aber als Mannschaft mittlerweile vorangekommen. Ein Punkt ist das Mindestziel“, sagt Brinkmann über den Gegner mit der Bad Laererin Christine Aulenbrock, der zuletzt viermal gewann – unter anderem mit 3:2 beim Spitzenreiter DSHS Snowtrex Köln. Wichtig sei, mit dem Aufschlag Druck zu erzeugen, um den Außenangriff aus dem Spiel zu nehmen und der Aufbauspielerin die Aufgabe zu erschweren.


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