Von Leinenwebern bis zu Glasbläsern Viele Besucher beim 23. Handwerkermarkt in Tecklenburg

12.09.2011, 15:14 Uhr

Wer das gute alte Handwerk liebt, den führte sein Weg am vergangenen Wochenende nach Denn dort fand der 23. Leinen- und Handwerkermarkt statt.

Auch in diesem Jahr erfreute sich die Veranstaltung der Tecklenburg Touristik wieder großer Beliebtheit. Viele Besucher nutzten das herrliche Wetter und bummelten durch die Gassen und Straßen der Stadt, um die vielen verschiedenen Waren der Aussteller zu bewundern.

In der malerischen Kulisse des historischen Städtchens präsentierten die Handwerker ihre handgefertigten Kunstwerke – ob aus Leinen, Filz, Zinn oder als Seife. Für jeden Bereich in Haus und Garten war etwas dabei. Gerne gaben die Hersteller Auskunft über Art und Weise der Herstellung und demonstrierten auch diese – wie in guten alten Zeiten. Es gab Vorführungen im Umgang mit dem Spinnrad. Das Glasbrennen und die Anfertigung von Lampenschirmen wurden demonstriert und allerlei andere traditionelle Handwerkskunst gezeigt. Das, womit die Handwerker einst ihren Lebensunterhalt verdienten, ist heute zu einer Kunstform geworden, die nur noch wenige ausüben.

Mit Liebe zum Detail gehen die Aussteller an die Arbeit und schaffen aus grobem Rohmaterial einzigartige Werke. Keines gleicht dem anderen, in jedem steckt ein Stückchen Individualität.

Die große Anzahl an Besuchern zeigt, dass diese Liebe zum Handwerk geschätzt wird. Aber auch das historische Flair, das der Leinen- und Handwerkermarkt mit sich bringt, ist etwas Einzigartiges und Erlebenswertes. Wenn dann noch Bänkelsänger Günter Gall aus Osnabrück seinen komödiantischen Bänkelgesang zum Besten gibt, dann lassen die „guten alten Zeiten“ grüßen.