Brüche im Gesicht, Zähne ausgeschlagen Dano aus Herford vor Tötung schwer misshandelt

Von Jörg Sanders | 06.05.2014, 19:13 Uhr

Der ermordete Dano aus Herford hat vor seinem Tod massive Gesichtsverletzungen erlitten. Das ist das Ergebnis einer gerichtsmedizinischen Untersuchung.

Dem Ergebnis zufolge hatte der Täter vor der Ermordung des Fünfjährigen massive Gewalt auf das Kind ausgeübt. Das berichtet die Neue Westfälische und beruft sich auf bestätigte Informationen von Oberstaatsanwältin Ina Leinkauf. Demnach habe Dano Brüche im Gesicht und ausgeschlagene Zähne gehabt. Zuvor hatten Staatsanwaltschaft und Mordkommission nur allgemein von Gesichtsverletzungen gesprochen, ohne Details zu nennen.

 Alles zum Fall Dano 

Dano war Mitte März in Herford verschwunden. Drei Wochen später wurde seine Leiche nahe der Werre gefunden. Die Polizei nahm den Nachbarn der Familien wenige Stunden später fest. Er gestand die Tat, die Polizei sicherte überdies seine DNS-Spuren am Fundort der Leiche. Der Täter soll den Jungen stranguliert haben – womöglich, um eine Straftat (Schläge) zu vertuschen. Die Ermittlungsbehörden prüfen überdies, ob der Verdächtige für das Verschwinden eines Mädchens aus Hannover verantwortlich ist, die seit sechs Jahren vermisst wird.

 Hier gibt es die Liveberichterstattung zum Nachlesen von der Pressekonferenz von Polizei und Staatsanwaltschaft vom 4. April dieses Jahres.