Emrah Mutlu auf der Flucht Gesuchter mutmaßlicher Totschläger in Münster gesichtet

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Münster. Der mutmaßliche Totschläger Emrah Mutlu aus Thüringen ist am Freitagmorgen in Münster gesehen worden. Der Mann soll eine Seniorin getötet sowie eine Frau und ein Baby schwer verletzt haben.

Der 35-jährige Emrah Mutlu ist dringend verdächtig, am 20. Dezember im thüringischen Unterwellenborn eine Gewalttat begangen zu haben. Er soll seine 26-jährige Frau, das wenige Monate alte gemeinsame Baby und die 75-jährige Großmutter seiner Frau mit einem Messer angegriffen haben. Die Seniorin war noch am Tatort gestorben, die Frau und das Baby sind lebensgefährlich verletzt. Die Ermittler gehen von einer Beziehungstat aus, Mutlu und seine Frau leben in Trennung.

Am Freitagmorgen in Münster

Seit der Tat ist der Mann auf der Flucht, die Polizei Saalfeld fahndet öffentlich nach ihm. Am Freitagmorgen ist der Gesuchte in Münster gesehen worden. Dort sei er kurz bei Bekannten gewesen, sagte eine Sprecherin der Polizei Münster unserer Redaktion am Freitagmittag. Die Bekannten hätten auch die Polizei informiert.

Wohin der 35-Jährige wollte und ob er sich noch in Münster aufhält, ist nicht bekannt. Der Mann ist möglicherweise bewaffnet. Passanten, die Emrah Mutlu sehen, sollen ihn nicht ansprechen, sondern die Polizei alarmieren, so die Ermittler.

Personenbeschreibung für Emrah Mutlu:

  • 1,84 Meter groß
  • athletische, schlanke Gestalt
  • Glatze
  • braune Augen
  • Tätowierungen am linken Unterarm und auf der rechten Schulter
  • flüchtete mit einem roten Peugeot 306 (Baujahr 1995) mit dem Kennzeichen AP-DJ 7.


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