Feuer in Münster Fünf Jahre Haft nach Brandanschlägen auf Flüchtlingsunterkunft

Von dpa

Nach zwei Brandanschlägen auf eine noch leer stehende Flüchtlingsunterkunft hat das Landgericht Münster die Angeklagten zu Gefängnisstrafen verurteilt. Symbolfoto: dpaNach zwei Brandanschlägen auf eine noch leer stehende Flüchtlingsunterkunft hat das Landgericht Münster die Angeklagten zu Gefängnisstrafen verurteilt. Symbolfoto: dpa

Münster. Nach zwei Brandanschlägen auf eine noch leer stehende Flüchtlingsunterkunft hat das Landgericht Münster die beiden Angeklagten zu Gefängnisstrafen verurteilt.

Der 23-jährige Haupttäter, der für beide Brände in Münster im April und Juni verantwortlich ist, erhielt am Mittwoch fünf Jahre Haft. Nach dem zweiten Brand musste das Gebäude abgerissen werden – es entstand ein Millionenschaden.

Sein zwei Jahre älterer Freund, der nur bei der ersten Tat mitgemacht hatte, wurde zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt.

Die Angeklagten hatten Geständnisse abgelegt und waren bemüht, nicht in die rechtsradikale Ecke gestellt zu werden. Beide waren bereits auf Bewährung, berichten die „Westfälischen Nachrichten“. Dem Blatt zufolge müssen die beiden Täter zudem mit Zivilklagen rechnen.


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