Ermittlungen abgeschlossen Toter am Kanal bei Greven: Kein Verbrechen

Am 31. Juli hatten Spaziergänger den Toten in der Nähe des Mittellandkanals bei Greven entdeckt. Der Pkw des Mannes (vorne) wurde ebenfalls dort aufgefunden. Archivfoto: NWM-TVAm 31. Juli hatten Spaziergänger den Toten in der Nähe des Mittellandkanals bei Greven entdeckt. Der Pkw des Mannes (vorne) wurde ebenfalls dort aufgefunden. Archivfoto: NWM-TV

Greven/Münster. Der 53-Jährige, der am 31. Juli leblos in der Hüttruper Heide bei Greven aufgefunden worden war, hat Suizid begangen. Das haben Staatsanwaltschaft Münster, Polizei Steinfurt und Polizeipräsidiums Münster am Dienstag mitgeteilt. Zunächst war auch ein Mord nicht ausgeschlossen worden.

Spaziergänger hatten die Leiche des Mannes aus Nordwalde auf einem Feld zwischen dem Flughafen Münster/Osnabrück und dem Dortmund-Ems-Kanal entdeckt. In der Nähe des Fundortes war das Auto des Toten abgestellt worden. Nach Auffinden des Toten war eine Mordkommission gebildet worden.

Kein Verschulden Dritter

„Da von Anfang an weder ein Fremdverschulden noch eine Selbsttötung als todesursächlich ausgeschlossen werden konnten, erstreckten sich sämtliche Ermittlungen in der Folgezeit auf beide möglichen Alternativen“, erläuterte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt heute in Münster. „Nach Abschluss der Ermittlungen haben sich keine konkreten Anhaltspunkte dafür ergeben, dass der Nordwalder durch ein Verschulden Dritter verstorben ist“, so Botzenhardt.

Kein Widerspruch

Nach der Obduktion konnten die Identität des Mannes und die Todesursache geklärt werden. Der Nordwalder ist erstickt. Das sei allerdings kein Widerspruch zum Ermittlungsergebnis Suizid, teilte der Oberstaatsanwalt auf Nachfrage mit, ohne auf die näheren Umstände der Selbsttötung einzugehen.


0 Kommentare