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Lkw auf Übergang gestrandet Erneut Unfall auf Bahnstrecke bei Ibbenbüren: Zug rammt Lkw



Osnabrück. Erneut ist es an einem Bahnübergang bei Ibbenbüren zu einem Unfall gekommen. Anders als bei dem Unglück mit zwei Toten Mitte Mai ging der Unfall diesmal wesentlich glimpflicher aus.

Am Mittwochvormittag streifte ein Zug gegen 11 Uhr das Heck eines Lkw, der zuvor auf einem Bahnübergang gestrandet war. Der Lkw-Fahrer hatte zuvor versucht, den Bahnübergang zu überqueren, musste aber aufgrund einer engen Kurve stoppen und zurücksetzen. Das Heck ragte in die Gleise, bestätigte die Polizei in Ibbenbüren unsere Redaktion. In diesem Moment schloss sich die Halbschranke über dem Heck des Lkw.

Der Personenzug der Deutschen Bahn mit dem Ziel Braunschweig touchierte einen Gabelstapler, der am Heck des Lkw angebracht war. Lediglich Anbauteile des Lkw sowie des Triebwagens wurden beschädigt und abgerissen. „Aber: Es wurde niemand verletzt“, versicherte der Polizeisprecher. Es sei lediglich Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro entstanden.

Die Bahnstrecke zwischen Osnabrück und Rheine war für anderthalb Stunden gesperrt.

Erst Mitte Mai war ein Zug der Westfalenbahn in einen Gülleanhänger gerast, den Landwirt zuvor auf dem Gleis verloren hatte. Bei dem Unglück starben zwei Menschen, zahlreiche wurden verletzt. Die Unfallstellen sind nicht identisch – lägen aber nah beieinander, sagte der Polizeisprecher.


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