zuletzt aktualisiert vor

Radmuttern gelöst? Emsdetten: Rettungswagen verliert Hinterrad


Emsdetten. An einem Rettungswagen der Feuerwehr Emsdetten hat sich am Mittwochabend bei einem Krankentransport ein Hinterrad gelöst und ist in den Gegenverkehr gerollt. Wie es dazu kommen konnte ist bislang unklar.

Nach Schilderung von Nordwestmedia war der Rettungswagen auf der B481 in Richtung Krankenhaus Emsdetten unterwegs. Während der Einsatzfahrt löste sich die Zwillingsbereifung hinten links. Das Rad rollte in den Gegenverkehr und beschädigte einen Audi. Die Insassen der Fahrzeuge kamen mit dem Schrecken davon.

Warum sich die Bereifung löste, blieb zunächst unklar. Die Polizei fand zunächst keine der Radmuttern an der Unfallstelle. Der havarierte Rettungswagen wurde beschlagnahmt und durch ein Abschleppunternehmen geborgen.

Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 4.500 Euro. Warum sich das Rad von dem Rettungswagen gelöst hat, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Laut Nordwestmedia verunglückte bereits Anfang Dezember in Uetersen ein Rettungswagen. Dort ging die Polizei von einer Manipulation aus. Im August traf es einen Rettungswagen in Norderstedt. Dort wurden die Radmuttern möglicherweise vorsätzlich gelöst.

In Osnabrück hatten Unbekannte im Oktober an einem Privatauto die Radmuttern gelöst. Kurz zuvor hatten Unbekannte auf einem Betriebsgelände in Hasbergen die Radmuttern an mehreren Kurierfahrzeugen gelockert.