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Vermisste aus Bünde und Bruchmühlen Obduktion bestätigt Unfall als Todesursache

Von Sven Kienscherf

In diesem Wäldchen ist das Auto gefunden worden, mit dem die beiden Männer unterwegs waren. Foto: Sven KienscherfIn diesem Wäldchen ist das Auto gefunden worden, mit dem die beiden Männer unterwegs waren. Foto: Sven Kienscherf

Osnabrück. Die in einem Wäldchen in Herford tot aufgefundenen Männer sind bei dem Unfall am frühen Morgen des 2. November gestorben. Das bestätigte die Obduktion.

Polizei und Staatsanwaltschaft haben am Freitag das abschließende Obduktionsergebnis zu den beiden vermissten jungen Männern veröffentlicht, die am vergangenen Dienstag, 11. November, entdeckt wurden.

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Demnach sind die beiden Männer bei dem Unfall am 2. November gestorben. Sie waren auf der Stelle tot. Der Unfall ereignete sich laut Polizeisprecher Michael Albrecht gegen 7.30 Uhr, also nicht mal eine Stunde nachdem sie zuletzt in Bünde gesehen worden waren . Als Unfallursache ermittelte die Polizei überhöhte Geschwindigkeit.

Die beiden Freunde aus Bünde und Bruchmühlen waren am Sonntag, 2. November, spurlos verschwunden. Nach dem Freunde und Eltern zunächst mit Flugzetteln und über Facebook nach den beiden Männern gesucht hatten, suchte auch die Polizei öffentlich nach den Männern. Die Ermittler schlossen ein Kapitalverbrechen nicht aus. Bis zuletzt gab es relativ wenig Hinweise auf die Vermissten.

Die Leichen der beiden Männer wurden in einem kleinen Waldstück in Herford an der Lübbecker Straße zwischen Bünde und Bielefeld gefunden. Das Fahrzeug kam offenbar in einer Kurve von der Fahrbahn ab, raste über eine Böschung und wurde dann in das schlecht einsehbare Wäldchen katapultiert.

Nachdem die Männer gefunden worden waren, räumte die Polizei Pannen bei der Suche ein . Frühere Hinweise auf die Fundstelle hatte sie nicht ausreichend geprüft.