Nicht ausreichend geschützt? NPD klagt gegen Polizei nach Demo in Münster

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Klage gegen Polizei nach NPD-Demo in Münster. Das Bild zeigt eine Demo der Rechtsextremen in Berlin. Foto: dpaKlage gegen Polizei nach NPD-Demo in Münster. Das Bild zeigt eine Demo der Rechtsextremen in Berlin. Foto: dpa

Münster. Die NPD-Kundgebung in Münster am 15. August 2013 hat mehr als ein Jahr später ein juristisches Nachspiel: Der Vorstand der rechtsextremen Partei hat Klage gegen die Polizei in Münster eingereicht. Das geht aus der Terminankündigung des Verwaltungsgerichtes Münster hervor.

Demnach wird am 28. November darüber verhandelt werden, ob die Ordnungshüter falsch gehandelt haben. Die NPD wirft der Polizei laut Gericht unter anderem vor, die rechtsextremen Teilnehmer nicht ausreichend geschützt zu haben. Demnach seien die Anhänger von Gegendemonstranten beworfen worden, die Ordnungshüter hätten dies geduldet. Zudem habe die Polizei eine Blockade der Gegendemonstranten nicht aufgelöst. Das Gericht soll feststellen, dass das Verhalten der Polizei nicht rechtmäßig war.

1500 Menschen hatten sich seinerzeit dem Aufmarsch von deutlich weniger Rechtsextremen entgegengestellt.


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