Bei Autounfall gestorben Maximilian K. und Alexander K. tödlich verunglückt


Osnabrück/Herford. Die beiden seit dem 2. November vermissten jungen Männer Maximilian K. und Alexander K. sind tot. Sie kamen bei einem Autounfall im Grenzgebiet wischen Herford und Bielefeld ums Leben. Ihr Wagen wurde am Dienstagmorgen in einem dichten Waldstück bei Herford gefunden.

Von Sven Kienscherf und Meike Baars

Das Fahrzeug der Freunde aus Bünde und Bruchmühlen wurde nahe der Lübbecker Straße in einem Wäldchen entdeckt. Die Polizei geht von einem Unfall aus. Wann sich der Unfall jedoch ereignete, ist noch unklar. Zwischenzeitlich hatten die Ermittler auch ein Kapitalverbrechen nicht ausgeschlossen und eine Ermittlungskommission unter Führung des Polzeipräsidiums Bielefeld eingerichtet.

Dass der Ford Puma am Dienstagmorgen überhaupt gefunden wurde, ist wohl einem Zufall zu verdanken . Einem Beamten der Autobahnpolizei war am Montagabend während seines Feierabends an der Lübbecker Straße ein abgeknicktes Verkehrsschild aufgefallen. Der Mann ging laut Polizei davon aus, dass es sich um einen Unfall handelte, der bereits aufgenommen worden war.

Als er am Dienstag feststellte, dass das nicht der Fall war, informierte er die zuständige Polizei in Herford. Die Beamten eines Streifenwagens fanden den Ford Puma schließlich tief im Unterholz. Von der Lübbecker Straße aus ist die Mulde, in der das Fahrzeug landete, kaum einzusehen. Die beiden toten Insassen wurden schnell als die vermissten Männer identifiziert.

In Wald geschleudert

Der Unfall ereignete sich an einer langgezogenen Kurve. Maximilian K. und Alexander K. kamen offenbar aus Richtung Bünde und fuhren in Richtung Bielefeld. Warum das Auto der beiden Männer nach rechts von der Straße abkam, ist noch völlig ungeklärt. Bei der Straße handelt es sich um eine gut einsehbare Strecke. In den vergangenen zehn Jahren zählt die Polizei in diesem Abschnitt lediglich sechs Unfälle mit Verletzten. „Es handelt sich um keinen Unfallschwerpunkt“, sagte der Herfoder Polizeisprecher Michael Albrecht.

Nach dem Zusammenprall mit dem Straßenschild, wurde der Wagen von der Böschung aus in ein dichtes Waldstück geschleudert. Am Nachmittag begann die Bergung des Unfallwagens. Die beiden Leichen wurde noch an Ort und Stelle geborgen. Sie wurden nach Auskunft der Polizei in die Gerichtsmedizin gebracht.

Bis zuletzt waren nur wenige Hinweise auf den Verbleib der beiden Männer eingegangen. Auch deshalb sprach die Polizei von einem „außergewöhnlichen Vermisstenfall“. Zwischenzeitlich setzte die Polizei auch einen Hubschrauber bei der Suche ein . Noch am Dienstag suchten Beamte einer Hundertschaft in einem Industriegebiet in Lemgo nach den Männern. In der Umgebung wurde noch am Tag des Verschwindens der beiden Männer das Handy von Maximilian K. geortet . Der Einsatz in Lemgo wurde abgebrochen, nachdem der Wagen mit den Toten entdeckt worden war.