1.500 Tiere geschlachtet Verdacht auf Vogelgrippe - Hof im Kreis Steinfurt gesperrt

Bei einer erkrankten Pute ist Vogelgrippe diagnostiziert worden. Symbolbild: imagoBei einer erkrankten Pute ist Vogelgrippe diagnostiziert worden. Symbolbild: imago

Osnabrück/Kreis Steinfurt. Ein Naturlandhof im Kreis Steinfurt ist derzeit gesperrt. Rund 1.500 Tiere sind am Mittwoch wegen des Verdachts auf Vogelgrippe getötet worden.

Kirsten Weßling, Pressesprecherin des Kreises Steinfurt, bestätigte am Donnerstag entsprechende Medienberichte. Laut einem Bericht der Westfälischen Nachrichten handelt es sich bei dem Betrieb um den Arche- und Naturlandhof Büning in Laer. Hierzu wollte sich Weßling nicht äußern.

Weßling sagte gegenüber unserer Redaktion, der betroffene Landwirt habe eine kranke Pute untersuchen lassen. Dabei sei bei dem Tier Vogelgrippe diagnostiziert worden. „Um welche Art der Vogelgrippe es sich handelt, können wir derzeit noch nicht sagen“, so Weßling. Sie rechnet am kommenden Montag mit den Laborergebnissen.

Puten, Wachteln und Enten

Vorsorglich sei das gesamte Geflügel des Landwirts am Mittwoch getötet und in einer Tiervernichtungsanlage vernichtet worden. Bei den Tieren handelte es sich laut Weßling um Puten, Wachteln und Enten.

Der Hof sei gesperrt, und der Tierbereich dürfe nur mit Schutzanzügen betreten werden. Die Handelswege des Hofs würden gegenwärtig überprüft, sagte Weßling weiter. Ersten Erkenntnissen des Kreisveterinäramts zufolge hätten aber wohl nur tote Tiere den Betrieb verlassen.

„Die toten Tiere sind auf dem Markt und in dem Hofladen verkauft worden“, so die Pressesprecherin, „Lebendtiere sind wohl nicht gehandelt worden“. Von den geschlachteten Tieren gehe keine Gefahr aus, da sie vor dem Verzehr erhitzt würden.


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