Triebwerkschaden Alarm am FMO: Linienmaschine bricht Flug ab

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Mit einem Großaufgebot begleitete die Feuerwehr die Flybe-Maschine bis zu ihrer Parkposition. Ein Rettungseinsatz war nicht erforderlich. Foto: Hermann QueckenstedtMit einem Großaufgebot begleitete die Feuerwehr die Flybe-Maschine bis zu ihrer Parkposition. Ein Rettungseinsatz war nicht erforderlich. Foto: Hermann Queckenstedt

Greven. Aufregung am Flughafen Münster-Osnabrück in Greven: Eine Linienmaschine Richtung London musste Montagmittag wegen eines Triebwerkschadens 15 Minuten nach dem Start den Flug ATS 72/500 abbrechen und zum FMO zurückkehren.

Besatzung und Passagiere konnten gegen 14.45 Uhr unbeschadet die Propellermaschine der Fluggesellschaft Flybe verlassen.

Nach Angaben des FMO-Sprechers Andrés Heinemann könne man nicht von einer Notlandung sprechen. „In so einem Fall drückt man im Flugverkehr nun einmal auf den Knopf“, sagte Heinemann mit Verweis auf die standardmäßige Alarmierung der Feuerwehr in einer solchen Gefahrensituation.

Der Pilot stellte noch während des Fluges eines der Triebwerke ab und landete die Maschine sicher und ohne weitere Zwischenfälle auf dem Rollfeld. Diese Feuerwehr nahm dort das Flugzeug in Empfang, wurde aber weder für Lösch- noch Bergungsarbeiten gebraucht.

Die Maschine wurde anschließend zwar von der Feuerwehr begleitet, konnte aber „aus eigener Kraft“ auf das Vorfeld rollen, bevor hier das zweite Triebwerk abgeschaltet wurde. Die Passagiere verließen die 68-sitzige Maschine unversehrt. Zu Behinderungen des Flugverkehrs kam es dabei nicht.

Der Hinflug von London nach Greven hatte sich um drei Stunden verzögert. Flybe-Mitarbeiter hätten als Grund einen Vogelschlag angeführt, wie Passagiere am FMO berichteten.

Flybe fliegt seit Juni 2014 täglich vom FMO nach London Southend.


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