Drei Raubüberfälle Mutmaßlicher Serientäter in Münster festgenommen

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Die Polizei nahm einen 37-Jährigen in Westbevern fest. Symbolbild: dpaDie Polizei nahm einen 37-Jährigen in Westbevern fest. Symbolbild: dpa

ski/pm Münster. Ein 37-jähriger Mann soll am Samstag gleich dreimal versucht haben, Passanten auszurauben. Bewaffnet war er mit einer Pistole. Das berichtet die Polizei am Montag.

Der Mann soll am Samstag gegen 20.20 Uhr zunächst eine 26-Jährige in Kinderhaus gezwungen haben, auf die Beifahrerseite ihres Autos zu wechseln. Die Frau war gerade in ihr Auto gestiegen. Obwohl der Mann mit der Waffe drohte, rief die Münsteranerin um Hilfe.

Ein 55-jähriger Mann sprang ihr zur Seite und zog sie aus dem Auto. Der bewaffnete Mann sprang daraufhin aus dem Wagen und flüchtete zu Fuß.

Kurze Zeit später, gegen 20.50 Uhr, tauchte der Mann laut Polizei an der Fernholzstraße auf. Er bedrohte mit der Waffe eine Gruppe Jugendlicher im Alter von 13 bis 15 Jahren und forderte die Herausgabe von Bargeld und Mobiltelefonen. Nachdem er ein Smartphone und ein Fahrrad erbeut hatte, flüchtete er.

Um 22.30 Uhr stieg der Mann an der Fresnostraße zu einer 43 jährigen Münsteranerin ins Fahrzeug, als sie gerade den Wagen starten wollte. Mit der Waffe zwang er die Frau, in Kinderhaus umherzufahren. An der Westhoffstraße nahm der Räuber der Frau ihr Geld weg. Anschließend fuhr er mit dem Auto der Frau davon.

Am Montagmorgen nahm die Polizei einen 37-jährigen Mann aus Münster in Westbevern fest, den sie für den Täter hält. Auch seine 20 jährige Begleiterin nahmen die Beamten fest. Sie soll laut Polizei in der Nacht zu Donnerstag an einem Überfall auf einen 18-Jährigen beteiligt gewesen sein.

Den geraubten Pkw stellten die Ermittler ebenfalls in Westbevern sicher. Die Ermittlungen dauern an. Auch die Frage, ob es sich bei der Pistole um eine scharfe Waffe handelte oder um eine Schreckschusspistole, sei noch nicht geklärt, sagte eine Sprecherin der Polizei gegenüber unserer Redaktion.


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