Der Meister in doppelter Rolle Blues-Gitarrist Joe Bonamassa am Montag in Münster

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Münster. „Dieser Junge gehört in die gleiche Kategorie wie Stevie Ray Vaughn, Jimi Hendrix und Jeff Beck“, sagte Ted Nugent über seinen Kollegen Joe Bonamassa. Der Blues-Gitarrist steht mit seiner Meinung nicht allein. Viele Kenner halten Bonamassa für einen der besten Saitenkünstler des Planeten. In Münster sehen ihn seine Fans am kommenden Montag in der Halle Münsterland doppelt.

Joe Bonamassa musste Gitarrist werden. Ihm blieb gar nichts anderes übrig. Sein Vater besaß in New Hartford im amerikanischen Bundesstaat New York ein Gitarrengeschäft. Klar, dass sein Spielzeug Gitarren waren. Als Vierjähriger begann er, das Instrument zu lernen.

Als Zwölfjähriger stand Joe Bonamassa mit Blues-Legende B. B. King auf einer Bühne. Zwei Jahre später wurde er zu einer Veranstaltung des Gitarren-Herstellers Fender eingeladen. Dabei lernte er Berry Oakley jr., den Sohn des Allman Brothers-Bassisten, kennen. Die beiden gründeten zusammen mit Erin Davis, Sohn von Miles Davis, und Waylon Krieger, Sohn von Doors-Gitarrist Robby Krieger, die Band Bloodline. Was also blieb Joe Bonamassa anderes übrig als ein Gitarrist zu werden?

Auf seiner langen Liste an Veröffentlichungen stehen 15 Studioproduktionen als Solokünstler, 12 Live-Alben und 12 Live-DVDs. Dazu kommen einige Kollaborationen mit anderen Musikern. In Münster stellt Bonamassa seine neue CD „Different Shades Of Blue“ vor. Es ist – das ist kein Wunder – ein Blues-Album. „Ich möchte Musik machen, die mir und meinen Fans gefällt. Ich schreibe jetzt nicht darauf hin, einen Hit zu landen. Klar, inzwischen habe ich ein paar Nummern im Programm, die die Leute unbedingt hören möchten und enttäuscht wären, wenn ich sie nicht spielen würde – aber Hits? Nein! Meine Musik ist eine Reflexion dessen, was meine Fans mögen, und natürlich auch von dem, was ich mag“, sagte Bonamassa dem Deutschland-Funk über sein neuestes Werk.

In Münster sehen die Zuschauer den Meister gleich in zwei verschiedenen Rollen. Joe Bonamassa wird eine elektrische und eine akustische Show spielen.


Joe Bonamassa besitzt Gitarren im Wert von mehreren Millionen Dollar. Insbesondere die Les Paul-Gitarren der Marke Gibson aus dem Jahrgang 1959 sind bei Kennern begehrt. Das Konzert von Joe Bonamassa in der Halle Münsterland in Münster beginnt am Montag, 29. September, um 20 Uhr. Eintritt: 70 bis 86,65 Euro. Kartentelefon: 0251/6600-0.

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