Frontalzusammenstoß Osnabrücker Kleinbus verunglückt: Zwei Tote, sieben Verletzte

Bei einem Frontalzusammenstoß ist ein Mensch getötet worden. Der beteiligte Kleinbus kam aus Osnabrück. Foto: Anke SchneiderBei einem Frontalzusammenstoß ist ein Mensch getötet worden. Der beteiligte Kleinbus kam aus Osnabrück. Foto: Anke Schneider

Halle/Westfalen. Beim Frontalzusammenstoß zwischen einem Kleinbus und einem Laster sind unweit der westfälischen Stadt Halle zwei Menschen getötet und sieben Menschen zum Teil sehr schwer verletzt worden.

Nach Angaben der Polizei Gütersloh war am Donnerstag gegen 14.30 Uhr in Halle auf der B 68 der 56-jährige Fahrer eines Kleinbusses auf der Osnabrücker Straße (B68) aus Halle kommend in Richtung Osnabrück unterwegs. Das Fahrzeug gehört zur Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück und war mit insgesamt acht Personen besetzt.

Aus noch ungeklärter Ursache geriet dann der Fahrer in den Gegenverkehr und stieß hier frontal mit einem entgegen kommeden Lkw zusammen. Durch die Wucht der Kollision wurden beide Fahrzeuge auf den angrenzenden Grünstreifen geschleudert.

In dem Ford Transit wurden mehrere Personen eingeklemmt und mussten durch die Feuerwehr- und Rettungskräfte aus dem Kleinbus befreit werden. Ein Mann wurde dabei so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Ein weiterer Insasse starb im Lauf des Nachmittags in einer Klinik in Bielefeld.

Die sechs weiteren Insassen des Kleinbusses erlitten zum Teil schwerste Verletzungen und wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser nach Osnabrück, Bielefeld und Halle gebracht. Eine Person wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Bielefeld geflogen. Die Insassen des Busses waren zwischen 22 und 49 Jahre alt.

Der Fahrer des Lkw, ein 37-jähriger Mann aus Warendorf, verletzte sich leicht. Auch er wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Insgesamt wurden drei Feuerwehrlöschzüge aus Borgholzhausen und Halle, ein leitender Notarzt sowie der Leiter Rettungsdienst eingesetzt. Acht Rettungswagen, drei Notarztfahrzeuge, ein Rettungshubschrauber mit Notarzt sowie acht Fahrzeuge einer Sondereinsatzgruppe waren neben starken Polizeikräften am Unfallort.

Die genaue Unfallursache ist noch unbekannt; die polizeilichen Ermittlungen dauern an.

Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die B68 bis in die Abendstunden gesperrt; der Verkehr wurde umgeleitet.