Morbus Weil Nach der Flut in Münster kam die Krankheit

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Osnabrück. Das Hochwasser Ende Juli in Münster hat mehrere Stadtbewohner krank gemacht: Sie steckten sich mit einer durch Ratten übertragenen bakteriellen Infektion an.

Wie die Westfälischen Nachrichten berichten, leiden drei Hochwasserhelfer unter Morbus Weil, einer lebensbedrohlichen und meldepflichtigen Krankheit. Bei Menschen sorgt die Infektion zu zuerst grippeähnlichen Symptomen, die sich verstärken und zu Nierenversagen und schweren Entzündungen der inneren Organe führen können.

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Die Erkrankten haben alle in der Unwetternacht Wasser geschöpft oder bei den Aufräumarbeiten geholfen – und sich dabei wohl angesteckt. Die Bakterien befinden sich in den Ausscheidungen von Ratten und Mäusen. Durch das Hochwasser wurden diese Tiere aus der Kanalisation vertrieben – und ihre Hinterlassenschaften nach oben gespült.Übertragen werden die Bakterien auch durch Einatmung. In Deutschland werden laut Wikipedia 15 bis 20 Fälle der Krankheit pro Jahr gemeldet.

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