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Barbara-Schüler holen sich wertvolle Tipps beim Berufsorientierungscamp Förderschule in Mettingen: Eigene Stärken und Defizite erkennen

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Mädchen und Jungen der Mettinger Barbara-Schule lernten beim Berufsorientierungscamp viel über ihre Stärken und Schwächen. Foto: privatMädchen und Jungen der Mettinger Barbara-Schule lernten beim Berufsorientierungscamp viel über ihre Stärken und Schwächen. Foto: privat

METTINGEN. Ein Jugendlicher möchte sich zum Maler und Lackierer ausbilden lassen. Als er nach einem Vorstellungsgespräch erleichtert, entspannt und zufrieden das Zimmer verlässt, ist klar: Der Betrieb ist an einem Ausbildungsverhältnis interessiert. „BOC erfolgreich durchlaufen“, berichteten die Klassenlehrer Lydia Plagemann und Thomas Pollich von der Barbara-Schule Mettingen erfreut.

Die beiden Förderschullehrer besuchten mit ihren Klassen das Berufsorientierungscamp (BOC) im CJD Steinfurt. Das Camp wird finanziert von der Stiftung Partner für Schule NRW im Rahmen des Projektes „Zukunft fördern“. Dort wurden die Jugendlichen von einem Team um Ruth Jansing, Stefan Steingröver, Sozialpädagogen und Meistern betreut.

Das CJD Burgsteinfurt ist ein berufliches Ausbildungs- und Qualifikationszentrum in Trägerschaft des Christlichen Jugenddorfwerkes Deutschland. Das dort angebotene BOC ist ein wichtiger Bestandteil des Berufsorientierungskonzeptes der Barbara-Schule und wird für die Eingangsschüler der Oberstufe angeboten. Als Einstieg in das Camp wurden in praktischen Übungen das Selbstvertrauen und die Fähigkeit zur Teamarbeit gestärkt.

Nach den praktischen Übungen reflektierten die Schüler über ihre persönlichen Stärken und entwickelten Strategien, sich Defizite einzugestehen. Anschließend ging es zum Zwölf-Stationen-Parcours. Dort hatten die Schüler Gelegenheit, unterschiedliche Berufsbereiche auszuprobieren.

Das Ausprobieren der Tätigkeiten brachte den Jugendlichen für ihre Berufswünsche konkretere Vorstellungen. So durften sie am folgenden Tag zwei Gewerke wählen, die sie als kompletten Arbeitstag durchliefen.

Im letzten Teil der Veranstaltung wurden Grundlagen der Kontaktaufnahme mit Ausbildungsbetrieben und Bewerbungsgespräche mit Meistern sowie Sozialpädagogen des CJD geübt. Am Ende der Veranstaltung waren sich alle Beteiligten einig, dass das BOC den Schülern die Verwirklichung ihrer Ausbildungsziele näher gebracht hat.


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