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Gesetz der Serie:Eintracht Meister

Von Bastian Niemeyer

Mettingen. Bis zum letzten Spieltag der Vorsaison durfte Eintracht Mettingen von der Meisterschaft in der Kreisliga A träumen. Ein torloses Remis im direkten Duell mit Riesenbeck reichte jedoch nicht aus, um die Teutonen noch abzufangen. Trotz massiver Verletzungsprobleme peilt die Scholz-Elf auch in dieser Spielzeit einen Spitzenplatz an.

Zum Aufstiegsaspiranten Nummer eins möchte man sich bei der Eintracht freilich nicht erklären. Dies hat seine Gründe auch in dem unglaublichen Verletzungspech, das die Mettinger in der Vorsaison ereilt hat und das seine Schatten noch mindestens auf die anstehende Hinserie werfen wird. Gleich fünf langzeitverletzte Stammkräfte drohen noch bis zur Winterpause auszufallen.

„Das ist natürlich allemal eine herbe Schwächung“, räumt Scholz ein, der trotzdem darauf verzichtete, groß die Werbetrommel für die Eintracht zu rühren. Mit Dennis Hehemann (Lotte III) kam nur ein externer Neuzugang nach Mettingen. Zudem rücken Konstantin Volk, Marco Kölker, Marvin Reyering und Florian Otte aus der eigenen A-Jugend in den Herrenkader.

In der Vorbereitung präsentierte sich die Eintracht noch nicht auf dem Niveau der Vorsaison. So musste man im Pokal bereits in der ersten Runde gegen B-Ligist Tecklenburg die Segel streichen „Bisher war das alles sehr durchwachsen. Ich möchte die Vorbereitung aber auch nicht überbewerten. Ab Sonntag zählt es“, gibt sich Scholz gelassen.

Das Gesetz der Serie spricht schließlich klar für die Eintracht: „Seit ich in Mettingen Trainer bin, sind wir Sechster, Fünfter, Vierter, Dritter und Zweiter geworden ...“, so Scholz, der dennoch Saerbeck und Lengerich zu den ersten Meisterkandidaten erklärt.