Fußball Preußen Münsters Mannschaftsarzt kritisiert Drittliga-Start

Von dpa

Münsters Mannschaftsarzt Cornelius Müller-Rensmann. Foto: Guido Kirchner/dpa/ArchivbildMünsters Mannschaftsarzt Cornelius Müller-Rensmann. Foto: Guido Kirchner/dpa/Archivbild
Guido Kirchner/dpa/Archivbild

Münster. Mannschaftsarzt Cornelius Müller-Rensmann vom SC Preußen Münster hat nach seiner Ernennung zum Hygienebeauftragten bei dem Drittlisten die durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) geplante Wiederaufnahme des Spielbetriebs kritisiert.

„Wir müssen uns leider dem Willen des DFB beugen und den Spielbetrieb wieder aufnehmen. Wir sind nach wie vor der Überzeugung, dass eine Wiederaufnahme des Spielbetriebes in Anbetracht der Risiken und des erheblichen Aufwandes nicht sinnvoll ist“, wird der Orthopäde in einer Mitteilung des Vereins am Freitag zitiert.

Die 3. Liga soll nach der Corona-Pause nach Festlegung des DFB am Pfingstwochenende wieder den Spielbetrieb aufnehmen. Laut Darstellung des SC Preußen sei es für den Verein schwierig gewesen, die im Hygienekonzept des DFB vorgeschriebene Stelle des Hygienebeauftragten zu besetzen. Müller-Rensmann erklärte sich demnach bereit, den Posten zu übernehmen.

„Die Stelle als Hygienebeauftragter ist für mich mit erheblichen Risiken verbunden, doch wir mussten nun schnell eine tragfähige Lösung finden“, sagte der Arzt. Seiner Tätigkeit für den Verein könne er nur mit erheblichen Einschränkungen nachkommen, indem er seinen Jahresurlaub verlege und sich täglich zeitliche Freiräume verschaffe.


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