Kriminalität Rentner stirbt nach Streit an Stichverletzungen

Von dpa

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/dpa/SymbolbildEin Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild
Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Münster. Nach der tödlichen Attacke auf einen 77-jährigen Rentner in Münster ermitteln die Behörden weiter, wie es zur Auseinandersetzung mit dem tatverdächtigen 51-Jährigen kam.

Alles deute aktuell auf einen privaten Hintergrund hin, sagte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt am Montagmorgen. Teil der Ermittlungen sei außerdem die Frage, ob es bereits früher schon Streit zwischen den Männern gab. Der Getötete dürfte nach ersten Erkenntnissen der ehemalige Lebensgefährte der Mutter des Beschuldigten sein. Die Frau sei im vergangenen Jahr gestorben.

Am Sonntag hatte ein Richter U-Haft für den tatverdächtigen 51-Jährigen angeordnet. Es wurde Haftbefehl wegen Totschlags erlassen. Der 77 Jahre alte Rentner war am Samstagmorgen nach Stichverletzungen in den Hals verblutet, wie eine Obduktion ergab.

Zu dem Angriff war es nach einem Streit in der Wohnung gekommen, in der die beiden Männer früher zusammen gewohnt hatten. Worum es ging, wurde bisher nicht bekannt. Der 51-Jährige soll dem Senior eine so schwere Stichverletzung zugefügt haben, dass er wenig später im Krankenhaus starb. Einen anwesenden 27-Jährigen soll der Tatverdächtige zudem mit einem Hammer am Kopf verletzt haben.


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