Angeklagter im Verfolgungswahn Prozessauftakt wegen Messerattacke in Mettingen

Von Frank Klausmeyer

Der Angeklagte – hier im Gespräch mit dem Dolmetscher und seinem Verteidiger Pablo Fenollosa (rechts) – machte zum Prozessauftakt einen gefassten Eindruck. Den Tränen nahe schien er allerdings, als er das Opfer um Verzeihung bat. „Ich bereue das zutiefst“, sagte er. Foto: Frank KlausmeyerDer Angeklagte – hier im Gespräch mit dem Dolmetscher und seinem Verteidiger Pablo Fenollosa (rechts) – machte zum Prozessauftakt einen gefassten Eindruck. Den Tränen nahe schien er allerdings, als er das Opfer um Verzeihung bat. „Ich bereue das zutiefst“, sagte er. Foto: Frank Klausmeyer
Frank Klausmeyer

Mettingen/Münster. Der Angriff kam wie aus dem Nichts – heimtückisch und brutal. Das Opfer hat sein Leben vielleicht nur dem couragierten Einschreiten dreier Männer zu verdanken. Doch ins Gefängnis muss der Täter dafür voraussichtlich nicht. Denn selbst die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der 29-jährige Mettinger nicht zurechnungsfähig war.

Die aufsehenerregende Messerattacke auf eine Frau an der Bahnhofstraße im August vergangenen Jahres wird seit Donnerstag am Landgericht Münster verhandelt. Die Staatsanwaltschaft hat ein sogenanntes Sicherungsverfahren angestrengt. Sollte d

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