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Nach möglichem Blindgängerfund Kampfmittelräumdienst gibt Entwarnung: Keine Entschärfung in Münster nötig

Sollte es sich bei dem Fund um einen Blindgänger handeln, wird ein Sperrbereich eingerichtet. Symbolfoto: dpaSollte es sich bei dem Fund um einen Blindgänger handeln, wird ein Sperrbereich eingerichtet. Symbolfoto: dpa
Jochen Lübke

Münster. Entwarnung für die Münsteraner: Der Verdacht auf einen Blindgängerfund auf einem Baugrundstück in Bahnhofsnähe hat sich nicht bestätigt. Eine Entschärfung ist nicht notwendig. Gefunden hat der Kampfmittelräumdienst bei seiner Untersuchung am Montag dennoch etwas.

Am Freitag teilte die Stadt mit, dass auf einem Baugrundstück an der Von-Steuben-Straße in Münster ein Blindgänger im Erdreich liegen könnte. Am Montag untersuchte der Kampfmittelräumdienst den Verdacht – und konnte Entwarnung geben. Wie die Stadt mitteilt, wurde bei der Untersuchung ein so genannter Bodendetonierer in gut drei Meter Tiefe entdeckt. Dabei handelt es sich um eine Bombe, die bereits beim Abwurf tief in der Erde explodiert ist. Im Messbild ergibt sich dennoch das Bild einer Bombe. Der Kampfmittelräumdienst entsorgt die Trümmerreste der Bombe.


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