Legenden und ihre Nachfolger Bowers & Wilkins Rhythm’n‘Blues Festival in Halle

Blues-Frau Jessy Martens kommt mit ihrer Band am Samstag zum Bowers & Wilkins Rhythm'n Blues Festival in Halle. Foto: Thomas LeidigBlues-Frau Jessy Martens kommt mit ihrer Band am Samstag zum Bowers & Wilkins Rhythm'n Blues Festival in Halle. Foto: Thomas Leidig

Halle/Westf.. Mit Jessy Martens & Band, Julian Sas, Bernard Allison und der Sweet Soul Music Revue kommen alte Bekannte am Samstag, 26. Oktober, zum 17. Bowers & Wilkins Rhythm’n‘Blues Festival ins Gerry Weber Event Center in Halle. Damit ist klar: Es gibt keine Experimente.

Viele Musiker, die heute Rhythm’n’Blues spielen, beziehen sich auf Vorbilder, die von den Fünfziger- bis Siebzigerjahren ihre goldenen Zeiten erlebt haben. In diese Jahrzehnte geht auch die Sweet Soul Music Revue zurück. Die Musik von Soul-Größen wie Ray Charles, James Brown, Aretha Franklin, Ike & Tina Turner, Stevie Wonder, The Temptations und anderen wird in der Revue gespielt und gewürdigt. Diese Künstler haben die Grundlage für die Musikerinnen und Musiker gelegt, die auch heute noch mit Soul und R’n’B Erfolge feiern. Ihr Einfluss ist also bis heute spürbar. Mit der Sweet Soul Revue wird ihnen gehuldigt.

Die 1987 in Hamburg geborene Sängerin Jessy Martens ist noch keine Legende, wird aber mit welchen verglichen. Die Namen Amy Winehouse, Janis Joplin oder Tina Turner werden genannt, wenn von der Hamburger Deern die Rede ist. Angefangen hat ihre Karriere bei Rolf Zuckowski, in Gospelchören und in verschiedenen Bands. Mit ihrem dritten, 2017 veröffentlichten Album „Tricky Thing“ haben Jessy Martens und ihre Band einen weiteren Schritt in ihrer Entwicklung gemacht. Schon zuvor gewannen ihre Alben Preise und wurden in Kritiken gelobt. Mit dem dritten Wurf sollen Texte und Musik noch tiefgründiger geworden und der Stil vielfältiger sein: Mal jazzig, mal soulig, mal nahezu poppig, dann wieder rockig, immer cool und groovy.

Aus Holland kommt die Julian Sas Band nach Halle. Genauer gesagt stammt die aus der Stadt Beneden Leeuwen, dem Blues Delta der Niederlande. Inspiration für seine Songs findet er dort und bei Gitarren-Kollegen wie Johnny Winter, Walter Trout und Jimi Hendrix, mit denen er schon verglichen wird. Denn Julian Sas spielt laut und aggressiv, aber auch herzzerreißend zart. Seine Musik ist eine Mischung aus Rock, Blues und Boogie.

Der Name Allison ist in der Blues-Szene bekannt. Gemeint war bis vor ein paar Jahren aber noch Luther Allison. Sein Sohn Bernard ist mittlerweile aus seinem Schatten herausgetreten. Bereits als Zehnjähriger wurde er in die Geheimnisse des Blues eingeweiht. Nach einer langen Ausbildung entwickelte er seinen eigenen Stil, der von Jonny Winter und Steve Ray Vaughan inspiriert wurde. Heute hat Gitarrist Bernard Allison hat seinen ganz eigenen Sound, seine eigene rockig-funkige Interpretation des Blues.

Bowers & Wilkins Rhythm'n Blues Festival, Gerry Weber Center, Halle, Sa., 26. 10., 18 Uhr, Eintritt: 38 bis 58 Euro. Kartentelefon: 05201/8180.

Wir verlosen 3 x 2 Tickets. Senden Sie bis zum 23. Oktober eine SMS mit der Kennung mobil win bowers an die Kurzwahlnummer 52020 oder rufen Sie unter 0137/822703315 an (Stichwort Bowers).

Spielregeln: Teilnahme per SMS oder Telefon. Gebühr pro SMS 49 Cent, Anruf aus dem deutschen Festnetz 50 Cent. Bitte hinterlassen Sie bei einem Anruf Ihren Namen, Ihre Adresse, Ihre Telefonnummer und das Stichwort des Gewinnspiels. Die Gewinner werden benachrichtigt. Mitarbeiter der NOZ MEDIEN und deren Angehörige dürfen nicht teilnehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


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