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Abkühlung um Mitternacht 23-jähriger Telgter will Handy aus Ems holen und muss gerettet werden

Symbolbild Feuerwehr: dpa

Die Feuerwehr musste am Mittwoch in Norddeutschland ungefähr 300 Strohballen löschen. Foto: Carsten Rehder/dpa +++(c) dpa - Nachrichten für Kinder+++Symbolbild Feuerwehr: dpa Die Feuerwehr musste am Mittwoch in Norddeutschland ungefähr 300 Strohballen löschen. Foto: Carsten Rehder/dpa +++(c) dpa - Nachrichten für Kinder+++

Telgte. Zu einem mitternächtlichen Bad in der Ems hatte sich ein 23-jähriger Telgter am Wochenende in seiner Heimatstadt verstiegen. Heraus aus dem kühlen Nass fand er aber nur mithilfe der Feuerwehr. Und von der Polizei gab es noch eine Anzeige oben drauf.

In der Nacht zum Samstag gegen 0 Uhr erhielt die Polizeileitstelle Warendorf Kenntnis von einer männlichen Person im Wasser des Emswehrs an der Schleifstiege. Die sofort alarmierten Kräfte der Feuerwehr Telgte fanden auf der Wehrkante den 23-jährigen Telgter vor, der aus eigenen Kräften das Wasser nicht mehr verlassen konnte. 

Drogen am Mann, Handy im Fluss

Die Einsatzkräfte retteten den in Not geratenen Telgter aus dem Wasser und brachten ihn mit leichten Unterkühlungen in ein nahegelegenes Krankenhaus. Nach ersten Ermittlungen war der 23-Jährige bei 8 Grad Außentemperatur freiwillig in die Ems gesprungen, offenbar um sein Handy zu bergen, das ihm in den Fluss gefallen war.  

Die vor Ort eingesetzten Polizeibeamten fanden bei der Überprüfung des 23-Jährigen Betäubungsmittel und leiteten daraufhin ein Strafverfahren ein. Das Handy aber wird die Ems wohl nicht wieder hergeben.


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