Rauschgiftversteck entdeckt Trio soll im Münsterland kiloweise Drogen umgesetzt haben

Von PM.

Die Polizei nahm drei Männer fest, die in Verdacht stehen, mit Drogen gehandelt zu haben. Foto: Michael GründelDie Polizei nahm drei Männer fest, die in Verdacht stehen, mit Drogen gehandelt zu haben. Foto: Michael Gründel

Münster. Ein Trio soll im Münsterland kiloweise Drogen umgesetzt haben. Polizei und Zoll nahmen mitterweile drei Männer fest – zuletzt Anfang August einen Verdächtigen in der Nähe von Osnabrück.

Nach intensiven Ermittlungen von Polizei und Zoll hatten Beamte zuvor im im westfälischen Nottuln ein Rauschgiftversteck entdeckt. Der 23-jährige Haupttäter aus Nottuln soll zur Lagerung der Drogen den Bungalow eines 20-jährigen Komplizen aus Nottuln genutzt haben. Zur Bande sollen nach Angaben der Polizei Münster, der Staatsanwaltschaft Münster und des Zollfahndungsamtes Essen zudem ein 26-jähriger Mann aus Freckenhorst und ein 23-jähriger Mann aus Everswinkel gehören.

Bei der Durchsuchung der Wohnungen der Beschuldigten und des Bungalow fanden die Ermittler fast fünf Kilogramm Marihuana, etwa 100 Gramm Kokain, etwa 1.000 Ecstasy-Tabletten, Falschgeld, eine Schreckschusswaffe, Messer und 28 Mobiltelefone. Die Ermittlungen ergaben, dass in dem Bungalow zuvor weitaus größere Mengen Marihuana in mehreren Umzugskartons versteckt worden waren.

Zwei der Haupttäter wurden am 31. Juli in Billerbeck und Freckenhorst festgenommen. Den dritten Täter konnten die Beamten am 1. August in der Nähe von Osnabrück in Haft nehmen. Gegen das Trio erließ ein Richter Haftbefehl. Es stehe in Verdacht über mehrere Monate in großem Stil Marihuana im Kreis Warendorf und im Kreis Coesfeld verkauft zu haben. Bislang sei aber noch unklar, woher die Drogen kommen und wer sie an die Beschuldigten geliefert hat.


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