Im südlichen Münsterland Verdacht auf Quecksilber in der Lippe nach Waffen- und Munitionsfund

Von dpa

Bei der Bergung eines Waffen- und Munitionsfund in der Lippe bei Dorsten im südlichen Münsterland ist möglicherweise Quecksilber ausgelaufen. Symbolfofo: imago/Hans BlosseyBei der Bergung eines Waffen- und Munitionsfund in der Lippe bei Dorsten im südlichen Münsterland ist möglicherweise Quecksilber ausgelaufen. Symbolfofo: imago/Hans Blossey

Dorsten. Nach einem Waffen- und Munitionsfund in der Lippe bei Dorsten im südlichen Münsterland sind am Mittwoch Warnhinweise an die Bevölkerung herausgegeben worden. Möglicherweise ist giftiges Quecksilber ausgetreten.

Bei der Bergung der Waffen- und Munitionsteile, die den Angaben des Kreises Recklinghausen zufolge aus dem Zweiten Weltkrieg stammen, ist auch eine unbekannte Substanz im Wasser entdeckt worden. Ein Schnelltest habe ergeben, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um giftiges Quecksilber handele, teilte eine Sprecherin auf Anfrage mit.

Wasser wird untersucht

Der Kreis empfiehlt deshalb, im Bereich des Fundortes nicht zu baden und auch vom Verzehr von Fischen, die in diesem Bereich gefangen wurden, abzusehen. Das Landesamt für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz (LANUV) und der Lippeverband entnahmen zahlreiche Wasserproben. Polizeiliche Ermittlungen hätten zum Fund der Waffenteile und der Munition geführt, hieß es. Industrietaucher entdeckten dann bei der Bergung unter Wasser die zunächst unbekannte Substanz. 


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