Nach Obduktion des 20-Jährigen Leiche in Münster gefunden: Kein Hinweis auf Fremdverschulden

Symbolfoto: Michael GründelSymbolfoto: Michael Gründel

Osnabrück. In der vergangenen Woche haben Taucher der Feuerwehr am Dienstagmittag eine Leiche aus dem Dortmund-Ems-Kanal in Münster geborgen. Dabei handelte es sich um einen 20-Jährigen, der zuvor als vermisst galt. Nach einer Obduktion steht fest: Ein Fremdverschulden kann wohl ausgeschlossen werden.

Ein Zeuge hatte in der vergangenen Woche im Wasser einen regungslos treibenden Körper entdeckt und anschließend Rettungskräfte und die Polizei informiert. Taucher bargen die Leiche des vermissten 20-Jährigen am Dienstag gegen 12 Uhr tot aus dem Stadthafen 1 des Dortmund-Ems-Kanals. 

Tragischer Unfall

Mittlerweile wurde der Leichnam des 20-Jährigen obduziert. Bei der Untersuchung habe es keine Anzeichen auf Fremdverschulden gegeben, teilte eine Sprecherin der Polizei auf Anfrage unserer Redaktion mit. "Es war wohl ein tragischer Unfall", sagte sie weiter. Demnach sei der junge Mann "irgendwie in das Wasser gefallen" und anschließend ertrunken. 

Kanal bereits abgesucht 

Der 20-Jährige galt seit dem 20. Januar als vermisst. Er war nach einer Feier am Albersloher Weg nahe des Dortmund-Ems-Kanals in Münster nicht nach Hause gekommen. Die Eltern hatten daraufhin eine Vermisstenanzeige erstattet. Taucher der Polizei und der Feuerwehr hatten den Kanal zunächst erfolglos durchsucht. Zuletzt sei die Suche vorläufig eingestellt worden.


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