Vom Fernseher auf die Bühne "Voice of Germany" live in Münster, Oldenburg und Lemgo

Sieger Samuel Rösch ist auch bei der Live-Tournee von „The Voice of Germany“ dabei. Sie macht in Münster, Oldenburg und Lemgo Station. Foto: Jörg Carstensen/dpaSieger Samuel Rösch ist auch bei der Live-Tournee von „The Voice of Germany“ dabei. Sie macht in Münster, Oldenburg und Lemgo Station. Foto: Jörg Carstensen/dpa

Münster/Oldenburg/Lemgo. Die achte Staffel von „The Voice of Germany” endete am 16. Dezember 2018. Jetzt kommen die vier besten und zwei mit einer Wildcard ausgestatteten Teilnehmer der Casting-Show auf Tour. Am Donnerstag, 3. Januar, sind sie in Münster, am Freitag, 4. Januar, in Oldenburg und am Samstag, 5. Januar, in Lemgo.

Aus Großrückerswalde im tiefsten Sachsen kommt der Sieger der achten Staffel von „The Voice of Germany”: Samuel Rösch. Der 24-Jährige wurde von Michael Patrick Kelly gecoacht. Beide verbindet der tiefe Glaube an Gott. Er beziehe viel Kraft aus seinem Glauben und lebe diesen auch nach außen, sagte er der Freien Presse aus Chemnitz.

54,89 Prozent der Stimmen

Der Zeitung sagte Rösch auch freimütig, dass er Probleme damit hatte, Songs auf Englisch zu singen. „Es ist für mich eine Herausforderung mich in die englischen Songs hinein zu fühlen“, so der sympathische Sänger. Aber er hat seine Aufgabe gemeistert und die achte Staffel gewonnen. Der Sieg – Rösch gewann mit 54,89 Prozent der Stimmen in Telefon- und SMS-Voting – kam nicht bei allen Fans der Sendung gut an. Im Internet hätten sich viele Zuschauer empört und Verschwörungstheorien aufgestellt, berichtete die Münchner tz. Bei der Auszählung soll es nicht mit rechten Dingen zugegangen sein, vermuten die einen. Die anderen sagen, Rösch sei nur wegen des Coaches gewählt worden.

Diejenigen, die meinten, dass Benjamin Dolic, Jessica Schaffler oder Eros Atomus Isler hätte gewinnen müssen, dürfen sich freuen. Sie kommen mit auf die Tournee von „The Voice of Germany”. Zusätzlich sind Linda Alkhodor und James Smith Jr. dabei. Sie wurden von den Zuschauern der Sendung ins Live-Team gewählt und mit einer Wildcard ausgestattet.

Stimme erinnert an Michael Jackson

Benjamin Dolic lag mit 16,6 Prozent hinter Samuel Rösch und belegte den zweiten Platz. Er wurde von Yvonne Catterfeld gecoacht. Seine Stimme erinnerte Coaches und Zuschauer an Michael Jackson. Ähnlich wie der Superstar stand er auch schon als Kind im Rampenlicht. Mit nur zwölf Jahren kam er bis ins Halbfinale der Castingshow „Slowenia got Talent“ und auch beim slowenischen Vorentscheid zum „Eurovision Song Contest“ stand er auch auf der Bühne.

Als Dritte ging Jessica Schaffler durchs Ziel. Die von Mark Forster betreute Österreicherin fiel vor allem durch ihren Kleidungsstil auf, wusste aber unter anderem mit der Ballade „Ordinary World” von Duran Duran zu gefallen.

Tournee statt Straße

Der 18-jährige Eros Atomus Isler aus Flensburg wollte eigentlich nach dem Abi als Straßenmusiker Erfahrungen sammeln. Nun geht er mit auf Tournee. Für viele Fans war der von Michi Beck und Smudo von den Fantastischen Vier gecoachte Sänger der Geheim-Favorit von „The Voice of Germany“. Jetzt kann er seine Qualitäten live auf der Bühne zeigen.

The Voice of Germany, Halle Münsterland, Münster, Do., 3. 1.; kleine EWE-Arena, Oldenburg, Fr., 4. 1.; Phoenix Contact Arena, Lemgo, Sa., 5. 1., Eintritt: 23,90 bis 59,90 Euro, je 19.30 Uhr, Karten erhältlich unter www.deinticket.de oder www.eventim.de.


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