Keine Besserung in Sicht Trotz leichtem Regen: Wasserstand im Rhein fällt und fällt

Von dpa

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Aufgrund von Niedrigwasser ragen am Rhein Buhnen aus dem Wasser. Foto: Uli Deck/dpaAufgrund von Niedrigwasser ragen am Rhein Buhnen aus dem Wasser. Foto: Uli Deck/dpa

Köln. Das bisschen Regen in den vergangenen Wochen hat dem Rhein nicht viel gebracht – mit dem Wasserstand geht es schon wieder abwärts. Sollte es ganz schlecht kommen, kann es neue Tiefststände geben.

Nachdem vereinzelte Regenfälle dem Rhein etwas Wasser beschert haben, sinkt der Wasserstand nach Angaben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Duisburg-Rhein wieder. Und daran wird sich wohl auch so schnell nichts ändern. Nach Berechnungen mit Daten des Deutschen Wetterdienstes sei frühestens in der zweiten Dezemberhälfte mit ergiebigeren Niederschlägen zu rechnen, sagte Hydrologe Jörg Uwe Belz von der Bundesanstalt.

Es regnet einfach zu wenig

Eine so langfristige Vorhersage sei aber höchst unsicher. Wenn es in den nächsten Wochen auch noch Frost und Schnee gebe, dann könnte es noch schlimmer als im Oktober kommen, als die Wasserstände im Rhein Rekord-Tiefstwerte erreichten.

Es regnet einfach zu wenig, wie der Hydrologe des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Jan Böhme betonte: "Die Flüsse werden in dieser Jahreszeit allein durch Niederschläge gespeist und wenn nur kleine örtliche Schauer fallen, dann hilft das dem Rhein nicht nachhaltig."

Entspannung durch leichte Regenfälle

Nach Rekordtiefstwerten Ende Oktober hatte sich die Situation durch vereinzelte Regenschauer leicht entspannt. Die Wasserstände stiegen um bis zu 50 Zentimeter. Bis dann vor gut einer Woche wieder der Rückgang einsetzte. Nur großflächige und anhaltende Niederschläge würden die Situation nachhaltig verändern, sagte der Hydrologe Böhme.


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