Ermittlungen gegen drei Männer Nach Schlägerei in Warendorf: Opfer auf dem Weg der Besserung

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Schlägerei in Warendorf: Ein 34-Jähriger ist auf dem Weg der Besserung. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpaSchlägerei in Warendorf: Ein 34-Jähriger ist auf dem Weg der Besserung. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Warendorf. Nachdem ein 34-Jähriger am Sonntagmorgen in Warendorf bei einer Schlägerei lebensgefährlich verletzt wurde, geht es dem Opfer inzwischen besser. Drei Verdächtige wurden aus der Haft entlassen.

Am Sonntagmorgen gegen 3.45 Uhr kam es an der Wallpromenade in Warendorf zu der gewaltsamen Auseinandersetzung, erst in einer Lokalität und dann draußen auf der Straße. Der 34-jährige Warendorfer wurde dabei so schwer verletzt, dass er nicht ansprechbar war und zwischenzeitlich Lebensgefahr bestand. Eine Mordkommission nahm die Ermittlungen auf.

Am Montag teilten die Polizei und die Staatsanwaltschaft Münster mit, dass das Opfer auf dem Weg der Besserung sei. "Die Verletzungen waren nicht so schwerwiegend, wie anfangs vermutet. Er war ansprechbar und konnte zum Tatgeschehen befragt werden", erläuterte der Leiter der Mordkommission Kriminalhauptkommissar Joachim Poll.

Täter mit gebrochenen Kiefer

Drei verdächtige Männer, ein 30-jähriger Syrer, ein 35-jähriger Ägypter und ein 27-jähriger Iraker, wurden nach der Schlägerei festgenommen, am Sonntagabend aber bereits aus der Haft entlassen. Die Staatsanwaltschaft wertet die Tat nach eigenen Angaben als gefährliche Körperverletzung. 

Zu der Gewalttat und den Hintergründen werde nun weiter ermittelt, auch die Ermittlungen zu den Hintergründen der Konfrontation dauern an, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Dabei werde auch der Frage nachgegangen, wie sich einer der drei Festgenommenen einen dreifachen Kieferbruch zugezogen hat.


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