„Fast perfekt gefälschter Pass” Mutmaßlich irakischer Staatsangehöriger am FMO festgenommen

Der Mann, mutmaßlich aus dem Irak, legte bei seiner Einreise einen italienischen Pass vor. Symbolfoto: dpaDer Mann, mutmaßlich aus dem Irak, legte bei seiner Einreise einen italienischen Pass vor. Symbolfoto: dpa

Greven. Die Bundespolizei hat am Mittwoch am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) einen Mann festgenommen. Er hatte versucht, mit einem „fast perfekt gefälschten” italienischen Pass einzureisen.

Die Bundespolizei nahm ihn bei der Einreisekontrolle fest, teilte die Bundespolizei am Donnerstag mit. Er war am frühen Morgen aus Istanbul gelandet.

Unbehelligt in Istanbul abgeflogen

Wesentliche Merkmale seines Reisepasses seien geschickt verfälscht gewesen. Bei der normalen Personenkontrolle durch die türkische Polizei in Istanbul sei er damit nicht aufgefallen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei in Münster unserer Redaktion.

Anders in Deutschland: Am FMO waren die Beamten der Bundespolizei stutzig geworden. Ihnen sei die „sehr gute Fälschung” aufgefallen.

Bei der anschließenden Befragung gab der Mann an, Asyl beantragen zu wollen. Die Bundespolizei Münster brachte den Mann in eine Erstaufnahmeeinrichtung nach Bochum.

Mann womöglich aus dem Irak

Vermutlich habe der Mann die irakische Staatsbürgerschaft. Andere bei ihm gefundene Dokumente wiesen darauf hin, sagte der Sprecher. Die wahre Identität des Mannes unbekannten Alters sei noch nicht ermittelt. „Ohne Pass ist das schwierig”, so der Sprecher.

Die Ermittlungen zum Pass und der womöglich unerlaubten Einreise dauern an.


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