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Liveblog zum Nachlesen Der Tag im Hambacher Forst: Regierung traf RWE-Chef schon fünf Mal

Von Maximilian Matthies, Gregory Straub und dpa

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Menschen legen Blumen am Unglücksort ab und zünden Kerzen an. Foto: imago/Tim WagnerMenschen legen Blumen am Unglücksort ab und zünden Kerzen an. Foto: imago/Tim Wagner 

Kerpen. Umweltaktivisten halten im Hambacher Forst ein Waldstück besetzt. Der Energiekonzern RWE will dort für den Braunkohletagebau roden. Trotz eines Räumungsstopps nach einem tödlichen Unfall am Mittwoch wurden am Freitag weitere Barrikaden beseitigt. Die aktuellen Entwicklungen im Liveblog.

Umweltaktivisten halten im Hambacher Forst ein Waldstück besetzt. Der Energiekonzern RWE will dort für den Braunkohletagebau roden. Die aktuellen Entwicklungen im Liveblog. 

Die Ereignisse der vergangenen Tage:

  • 39 von geschätzt rund 51 Baumhäusern sind laut Polizei mittlerweile geräumt, davon seien 32 abgebaut.
  • Es gab 73 Festnahmen und 83 Ingewahrsahmnahmen. Bei 327 Personen wurde die Identität festgestellt. 333 Personen bekamen einen Platzverweis.
  • Am Freitag veranstalteten die Aktivisten eine Gedenkfeier für den zwei Tage zuvor tödlich verunglückten Blogger.
  • Die Barrikaden werden am Freitag trotz Räumungsstopp weiter beseitigt.
  • Das Oberverwaltungsgericht in Münster lehnte einen Stopp der Räumungen ab. Die Baumhäuser seien Rückzugsorte für gewaltbereite Waldbesetzer, hieß es.
  • Der Einsatz im Braunkohlerevier gilt bei der Polizei als einer der größten – und teuersten – in der jüngeren nordrhein-westfälischen Geschichte.



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