Liveblog zum Nachlesen Hambacher Forst aktuell: Polizeieinsatz verursacht zweistellige Millionen-Kosten

Von Maximilian Matthies und Gregory Straub

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Polizisten haben eine Sitzblockade von Braunkohlegegenern eingekreist. Foto: Oliver Berg/dpaPolizisten haben eine Sitzblockade von Braunkohlegegenern eingekreist. Foto: Oliver Berg/dpa 

Hambach. Umweltaktivisten halten im Hambacher Forst ein Waldstück besetzt. Der Energiekonzern RWE will dort für den Braunkohletagebau roden. Die Polizei muss räumen. Der Liveblog zum Nachlesen.

Die Ereignisse der vergangenen Tage:

  • 39 von geschätzt rund 55 Baumhäusern sind laut Polizei mittlerweile geräumt, 32 seien abgebaut.
  • Es gab 73 Festnahmen und 83 Ingewahrsahmnahmen. Bei 327 Personen wurde die Identität festgestellt. 333 Personen bekamen einen Platzverweis.
  • Mehr als 4000 Menschen hatten am Sonntag an der Grenze zum Hambacher Forst den Erhalt des und einen schnellen Ausstieg aus der Kohleverstromung gefordert.
  • Das Oberverwaltungsgericht in Münster lehnte einen Stopp der Räumungen ab. Die Baumhäuser seien Rückzugsorte für gewaltbereite Waldbesetzer, hieß es.
  • Der Einsatz im Braunkohlerevier gilt bei der Polizei als einer der größten – und teuersten  in der jüngeren nordrhein-westfälischen Geschichte.



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