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Liveblog zur Räumung Hambacher Forst aktuell: RWE will Kohleförderung offenbar deutlich drosseln

Von Maximilian Matthies, Gregory Straub, dpa, Christopher Chirvi und Kim Patrick von Harling

Hinter einem Braunkohlebagger, der am Rande des Hambacher Forstes steht, steigt Dampf aus dem RWE Kratfwerk Weisweiler. Foto: Oliver Berg/dpaHinter einem Braunkohlebagger, der am Rande des Hambacher Forstes steht, steigt Dampf aus dem RWE Kratfwerk Weisweiler. Foto: Oliver Berg/dpa 

Kerpen. Der Energiekonzern RWE will im Hambacher Forst für den Braunkohletagebau roden. Die Proteste dauern an. Die aktuellen Entwicklungen im Liveblog.

Die Ereignisse der vergangenen Wochen:

  • Das Oberverwaltungsgericht Münster hat einen sofortigen Rodungsstopp des Hambacher Forsts verfügt.
  • RWE geht von einem Rodungsstopp bis Ende 2020 aus und rechnet mit Verlusten in dreistelliger Millionenhöhe pro Jahr.
  • Am Samstag kamen rund 50.000 Demonstranten zum Hambacher Forst.
  • Am 19. September starb ein Blogger nach einem Sturz von einer Hängebrücke.
  • Seit Einsatzbeginn vor drei Wochen wurden laut Polizei 115 Menschen vorläufig festgenommen. Außerdem habe es 227 Gewahrsamnahmen und 674 Platzverweise gegeben. 30 Polizisten seien verletzt worden.
  • Insgesamt habe die Polizei 86 Baumhäuser abgebaut.



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