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Eigentlich sollte Schluss sein Fury in the Slaughterhouse an der Bürgerhalle in Gronau

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Draußen, nicht drinnen spielt die Band Fury in the Slaughterhouse am Samstag in Gronau. Foto: Martin HuchDraußen, nicht drinnen spielt die Band Fury in the Slaughterhouse am Samstag in Gronau. Foto: Martin Huch

Gronau. Fury in the Slaughterhouse geben sich mal wieder die Ehre. Nach dem Open Air beim Werner-Rennen in Hartenholm am Freitag kommt die Band aus Hannover am Samstag, 1. September, zur Bürgerhalle in Gronau, um dort abermals unter freiem Himmel zu spielen.

Eigentlich sollte im Herbst des vergangenen Jahres Schluss sein. Fury in the Slaughterhouse spielte zum 30-jährigen Bestehen der Band ein paar Konzerte, aber eine Reunion schlossen die Männer um Kai und Thorsten Wingenfelder aus. Nun also doch.

Nach Auftritten beim Loreley-Festival und beim Werner-Rennen kommt die Band nach Gronau. Eine Woche später gehen Fury and Friends übrigens auf eine Kreuzfahrt. Auf dem Schiff 3 sind unter anderen Stoppok, Henning Wehland, Daniel Wirtz, Elif, Fischer Z, Wohnraumhelden, Terry Hoax, Jan Löchel und Fools Garden dabei. Infos und Tickets gibt es hier: https://www.tuicruises.com/an-bord/bordunterhaltung/fury-in-the-slaughterhouse-and-friends-cruise.

Erst mal bleiben die Musiker aber an Land. Dort werden Fury in the Slaughterhouse sicher keine Lieder spielen wie „Eine Seefahrt, die ist lustig“, sondern ihre eigenen Hits. Und davon gibt es eine Menge. Stücke wie „Won’t forget these days“, „Time to wonder“, Radio Orchid” oder „Every Generation got it’s own Disease” waren in den Neunzigerjahren die großen Schlager der Gruppe. Sie klingen bis heute nach.

Im 31. Jahr ihres Bestehens kann sich die Band frei bewegen. Der Fokus liegt nicht darauf, Hits zu schreiben und auf Tournee zu gehen – den normalen Kreislauf des Rock-Geschäfts. Vielmehr haben die Musiker alle Freiheiten, zu tun, was sie wollen. Die Wingenfelder-Brüder stechen unter eigener Fahne in See – am 28. September sind sie im Osnabrücker Rosenhof. Gitarrist Christof Stein-Schneider hat das Duo Wohnraumhelden gegründet, das unter anderem Protestsongs schreibt und sich für den Klimaschutz und Obdachlose einsetzt.

Im Vorprogramm der Furys spielt die Band Terry Hoax, die ebenfalls aus Hannover stammt. Auch sie erlebte in den Neunzigern ihre Hochzeit. 1992 landete sie mit dem Cover von Depeche Modes „Policy of Truth“ einen Hit. Sechs Jahre später löste sich die Band auf, um sich 2008 wieder zusammen zu tun.

Fury in the Slaughterhouse, Bürgerhalle, Gronau, Sa., 1. 9., 20 Uhr, Eintritt: 55,50 Euro, Karten unter www.deinticket.de.





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