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27-Jährige mehrfach überrollt Tödlicher Unfall auf A1 bei Greven weiterhin ein Rätsel für Ermittler

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Greven. Der tödliche Unfall im Februar auf der A1 bei Greven ist den Ermittlern weiterhin ein Rätsel. Auch nach mehr als fünf Monaten ist unklar, warum der Ford der tödlich verletzten 27-Jährigen unbeleuchtet auf der Überholspur gestanden hatte.

„Nichts Neues.” – So lauteten bislang alle Antworten der Polizei Münster auf Nachfragen im April, zwei im Mai, Juni und Juli. So bleibt weiterhin unklar, warum die 27-jährige Münsteranerin am 10. Februar auf der Autobahn nahe dem Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) starb.

Frau auf Gegenfahrbahn katapultiert

An dem Abend hatte der Ford der jungen Frau auf der Überholspur gestanden – unbeleuchtet. Ein Volvo krachte in das Auto der 27-Jährigen. Dabei wurde sie auf die Gegenfahrbahn geschleudert und von mehreren Autos erfasst. Sie starb noch vor Ort. Der Volvo-Fahrer und seine Beifahrerin wurden schwer verletzt.

Nach dem Unfall machte ein damals 30-jähriger angetrunkener Mann an der Unfallstelle auf sich aufmerksam. Er gab an, mit der 27-Jährigen unterwegs gewesen zu sein. Weitere Details seiner Aussage gibt die Polizei nicht preis.

Weiterhin offene Fragen

Warum stand der Ford unbeleuchtet auf der Überholspur? Wer war gefahren? Wurde die Frau aus dem Auto heraus auf die Gegenfahrbahn geschleudert, oder hatte sie auf der Fahrbahn gestanden? Die Fragen, die am Tag nach dem Unfall offen waren, sind es auch weiterhin. 

Der 30-Jährige habe nur wenig zur Aufklärung beigetragen, sagt Münsters Polizeisprecher Andreas Bode auf Anfrage. Daher wird es wohl ein Rätsel bleiben, warum der Ford mitten in der Nacht unbeleuchtet auf der Überholspur gestanden hatte.

Der Fall liegt inzwischen bei der Staatsanwaltschaft.

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