Unfall in Tecklenburg 61-jährige Osnabrückerin tot: Staatsanwaltschaft klagt Busfahrerin an

Von Jörg Sanders

Am 17. September 2017 kippte der Bus auf die Seite. Eine Frau aus Osnabrück starb. Archivfoto: NWM-TVAm 17. September 2017 kippte der Bus auf die Seite. Eine Frau aus Osnabrück starb. Archivfoto: NWM-TV

Tecklenburg. Die Staatsanwaltschaft Münster hat nach dem tödlichen Unfall in Tecklenburg im September 2017 Anklage gegen die Busfahrerin erhoben. Das bestätigte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt unserer Redaktion.

Die Staatsanwaltschaft wirft der Busfahrerin fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung vor. Am 17. September vergangenen Jahres war der mit 84 Personen besetzte Bus auf dem Weg von Ledde zum Reformationsfest in Tecklenburg. An der Osnabrücker Straße kam er von der Straße ab und kippte auf die Seite. Eine 61-Jährige aus Osnabrück starb, 36 Menschen wurden verletzt.

Der Unfall geht der Staatsanwaltschaft zufolge auf einen Fahrfehler der Busfahrerin zurück. Archivfoto: NWM-TV

Staatsanwaltschaft: Fahrfehler ist Unglücksursache

Nach langen Ermittlungen erhob die Staatsanwaltschaft nun Anklage beim Amtsgericht Tecklenburg. Ihr zufolge geht der Unfall auf eine „tragischen Fahrfehler” der Busfahrerin zurück, sagte Botzenhardt. Das Gericht muss nun über die Zulassung der Klage entscheiden.

Ein Großaufgebot kümmerte sich damals um die zahlreichen Verletzten. Archivfoto: NWM-TV



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