Beziehungsdrama in Ostbevern? Nach Messerstich in Hals des Partners: Tatverdächtige ertrunken

Von dpa

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Nach einem Messerstich gegen einen 54-jährigen Mann aus Ostbevern im Kreis Warendorf hat sich der Verdacht eines Beziehungsdramas bei den Ermittlern erhärtet. Symbolfoto: Michael GründelNach einem Messerstich gegen einen 54-jährigen Mann aus Ostbevern im Kreis Warendorf hat sich der Verdacht eines Beziehungsdramas bei den Ermittlern erhärtet. Symbolfoto: Michael Gründel

Ostbevern. Nach einem Messerstich gegen einen 54-jährigen Mann aus Ostbevern im Kreis Warendorf hat sich der Verdacht eines Beziehungsdramas bei den Ermittlern erhärtet. Inzwischen steht auch fest, wie die tatverdächtige Lebensgefährtin des Mannes gestorben ist.

Die tatverdächtige Lebensgefährtin des Mannes, die tot in einem Weiher gefundenen wurde, ist dem Obduktionsergebnis zufolge ertrunken, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit.

„Hinweise auf Gewalteinwirkung gibt es nicht“, erklärte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt zu den Todesumständen der 37-Jährigen. „Nach dem jetzigen Ermittlungsstand kann ein Suizid nicht ausgeschlossen werden“, sagte er.

Die tatverdächtige Lebensgefährtin soll den 54-Jährigen am Montag mit einem Stich in den Hals schwer verletzt haben. Der Mann konnte am Mittwoch erstmals dazu befragt werden. „Die Angaben des Verletzten bestätigten den Verdacht, dass die Gründe der Tat im privaten Bereich liegen“, sagte der Leiter der Mordkommission, Joachim Poll.


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