Buch in Zug zurückgelassen Polizei findet Versteck – Smartphone-Schmuggel in JVA geplant?

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Jemand hat Seiten aus einem Taschenbuch ausgeschnitten und so im Buch ein Smartphone versenkt. Der Besitzer sitzt in der JVA ein. Die Polizei vermutet, er wollte das Handy in dem Versteck einschmuggeln. Foto: Bundespolizeiinspektion MünsterJemand hat Seiten aus einem Taschenbuch ausgeschnitten und so im Buch ein Smartphone versenkt. Der Besitzer sitzt in der JVA ein. Die Polizei vermutet, er wollte das Handy in dem Versteck einschmuggeln. Foto: Bundespolizeiinspektion Münster

pm/lod Herne. Ein Bahnreisender findet eine zurückgelassene Tüte mit einem Buch, in dem ein Smartphone versteckt ist. Die Polizei ermittelt den Besitzer und vermutet, er habe das Gerät so ins Gefängnis schmuggeln wollen.

Ein Reisender fand nach Polizeiangaben vor einigen Tagen in einem Zug zwischen Hamm und Münster eine Tüte mit einem Buch, in dem sich in einem Versteck ein Handy befand. Der Reisende gab die Fundsachen beim Fundbüro des Bahnunternehmens ab. Dessen Mitarbeiter informierten die Bundespolizei.

Die Polizei in Münster ermittelte daraufhin den Besitzer des Handys. Ihr zufolge handelt es sich um einen 28-jährigen Deutschen aus Herne, der sich zurzeit im offenen Vollzug in einer Justizvollzugsanstalt befindet. „Vermutlich wollte er das Handy in die Justizvollzugsanstalt schmuggeln, wo kein Handy erlaubt ist“, schreibt die Polizei.

Die Beamten informierten die entsprechende Justizvollzugsanstalt und schickten ihr das Buch samt Handy zu. Ob und wann der 28-Jährige das Handy zurückerhält, stehe aus Sicht der Bundespolizei nicht fest.


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